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12. Juli 2010

Die 1. Twitter Proms Night in Hamburg hat stattgefunden









Am vergangenen Samstag war es soweit, die 1. Twitter Proms Night stieg in der Weinlounge Hamburg bei sommerlichen Temperaturen um nur 35°C. Ab 18.00h bis spät in die Nacht fand sich eine illustre Schar von Gästen bei uns zum Grillen, Fußball schauen und vor allem Wein trinken ein. Die Mischung war bunt und schnell kamen alle munter ins Gespräch.
Gefreut hat uns vor allem, dass sowohl die ein oder andere Weinleiche aus dem Kühlschrank mitgebracht worden ist, als auch (zumindest für uns) völlig Unbekanntes wie ein Porto Rosé.


Den Portwein hatten wir Uli Marsau, Inhaber des Restaurants Goldfisch, zu verdanken, der auch gleich das richtige Rezept mit im Gepäck hatte: Port und Tonic Water zu gleichen Teilen (kann natürlich je nach persönlichem Geschmack variiert werden) auf Eis in ein Glas füllen und eine Orangenzeste hineingeben. Umrühren, fertig! Was für ein Sommererfrischungsgetränk! Die Süße des Portweins wird durch das Tonic Water in die richtige Balance gebracht und die Orange macht es einfach herrlich frisch! Danke, Uli!
Eine der "Kühlschrankleichen" stellte sich ebenfalls als echter trinkbarer Glücksgriff heraus. Nach 2 Jahren Schonfrist zwischen Eiern, Salat und Aufschnitt ging's der "2007er Wertheimer Tauberklinge Rotling" an den Kragen. Der Sekt b.A. trocken aus Baden musste also nun dran glauben. Auch hier wieder für alle eine unbekannte Komponente: "Rotling", den man in Württemberg als "Schillerwein" bezeichnet. Aus Baden kommend müsste er eigentlich "Badisch Rotgold" heißen und entsprechend Grauburgunder und Spätburgunder enthalten. Warum hier trotzdem von "Rotling" die Rede ist, wird wohl erstmal ein Geheimnis bleiben. Spannend eben auch deshalb auch, weil es sich um einen Sekt handelt.

Und siehe da, Blubberwasser in zartrosa mit einer eleganten Frucht und keinerlei Alterungstönen. Zwar nur "trocken" und nicht "brut", aber bei den Damen der Runde sofort akzeptiert.

Die weitere Verkostungsstrecke ließ keine Wünsche offen - Schaumwein und Weißwein aller Couleur

wurden rauf und runter und von rechts nach links probiert und diskutiert. An reichlich Fleisch und Beilagen


fehlte es auch nicht, so dass die endgültig letzte Flasche um 2.30h geköpft und vernichtete wurde.





Unser Dank gilt allen, die da waren, mit uns getrunken, für die deutsche Nationalelf gebrüllt und die Kalbskoteletts und Entrecôtes platt gemacht haben! Besonders bedauerlich war allerdings, dass der Mitinitiator, der Direttore, leider kurzfristig nicht anreisen konnte. Der Besuch in Hamburg wird aber sicherlich bald nachgeholt - spätestens zur nächsten Twitter Proms Night!

Deshalb hoffen wir sehr, dass alle, die dieses Mal langfristig oder kurzfristig verhindert waren und doch noch absagen mussten, beim nächsten Mal dabei sind. Die 2. Twitter Proms Night wirft ihre Schatten jetzt schon voraus und wird selbstverständlich rechtzeitig via Twitter und Facebook angekündigt....



Fotos: Weinlounge Hamburg

30. März 2010

"Mashed Potatoe Smash" presented by Weinlounge TV

We are very proud to present a brand new episode of WEINLOUNGE TV featuring "Cooking with Ueno San". Reason for the event was the visit of Japanese bartender Hidetsugu Ueno from Tokyo, who is owner of Bar High Five and famous for his ice diamonds all over the world!

Enjoy an exclusive interview and live performance of "Anchorman" Mr. Meyer with "Shakerman" Mr. Schulten about their very own intrepretation of a "main course cocktail" inspired of course by the main course "Tafelspitz with mashed potatoes and vegetables"....

Watch the incredible and fantastic creation of the "Mashed Potatoe Smash"!












Copyright: Weinlounge Hamburg

21. Oktober 2009

Probiersalesday @ Twitter | die Verkostung

Was für ein Spaß! So die einhellige Meinung zur ersten Twitterverkostung, die maßgeblich von den beiden Twitterern @DonSimon_ und @WeinPiraten ins Leben gerufen worden ist.

Nachdem wir also das erste Twitterprobierpaket 7 Tage lang fleißig verschickt haben, konnte sich - ebenfalls via Twitter - zur ersten Twitterverkostung verabredet werden. Am Montag, 19. Oktober 2009, um 20.30h war es dann soweit. (Fast) Alle, die ein Paket bestellt hatten, saßen pünktlich und teilweise mit weiteren Twitterern vor Ihren Computern, um den 1. Wein, Hofmann Sauvignon Blanc 2008 QbA trocken aus Rheinhessen, des Probiersalesday-Pakets gleichzeitig in Farbe, Geruch und Geschmack zu beurteilen. Als "Hashtag" wurde #twv festgelegt, was aufgrund der sensationellen Teilnahme und Tweetfrequenz zu unglaublichen Ausschlägen in den bekannten Statistikinstrumenten führte. Die Twitter-Timeline war für andere kurzfristig nicht zu durchdringen. Dank dem @bkblog gab es eine Twitterwall, die das Verfolgen der Kommentare noch einfacher machte. Unser Glück: der Wein fand allgemein großartigen Zuspruch.

Und weil "Bilder" mehr sagen, als 1000 Worte, im folgenden einige Kommentare aus der Twitterverkostung:






Außerdem haben viele Blogger den Wein sehr schön beschrieben. Hiermit sei also eine unbedingte Leseempfehlung ausgesprochen, damit wir uns A. eine eigene Bewertung ersparen und weil B. Eigenlob ja bekanntlich stinkt. Also, reingeschaut bei:
DonSimon
Gazzetta del Vino
WeinSpion
Augsburg-Blog


Einge konnten anschließend nicht genug bekommen vom Twitterverkostungsrausch (wobei sich die Frage stellt, kam der wirklich von Twitter oder doch vom Wein?) und haben gleich den 2. Wein, ein Zweigelt Reserve 2006 vom Weingut Krug aus der Thermenregion, hinterherverkostet. Die 2. Gruppe hob sich das für den Folgetag auf getreu dem Motto "Gleiche Stelle, gleiche Welle". Die Verkostung ging dann etwas "gesitteter" vonstatten als noch am Montag, aber mindestens mit genauso viel Herzblut. Mag es auch daran gelegen haben, dass die Premiere am Montag einfach zu spannend war. Es wusste ja keiner so genau, was passieren würde.

Wer auch dazu eine Weinbeschreibung lesen möchte: hier - beim WeinSpion!

Fazit: TWITTER AT ITS BEST... Was für ein Spaß!!!! Ein wirklich gelungener Einfall, der unbedingt wiederholt werden muss und zwar regelmäßig! Wir sind glücklich, dass wir das 1. Paket zur Verfügung stellen durften und freuen uns auf den nächsten, der sich der "Herausforderung" des nächsten Paketes stellt. Danke an alle, die mitgetrunken, getwittert und gebloggt haben. Und wer weiß, vielleicht gibt es auch mal einen Film?!

17. Oktober 2009

Probiersalesday @ Twitter | die Bestellungen


Am Donnerstag endete offiziell der Verkauf des 1. Probiersalesday-Pakets. Und tatsächlich war das Feedback wirklich rege. 16 Pakete wurden insgesamt gekauft, so dass zur angekündigten gemeinsamen Twitterverkostung am kommenden Montag, 19. Oktober 2009, um ca. 20.30 Uhr sicherlich viele Meinungen zu den beiden Weinen durch das Web2.0 geistern werden. Natürlich waren unter den Käufern viele der üblichen Verdächtigen dabei, die auch sonst sehr twitterwütig sind. Wir sind sehr gespannt und freuen uns... Natürlich wird anschließend auch ausführlich darüber gebloggt!

29. Juni 2009

Dieser leere Karton kostet nix


Wie am letzten Samstag im Hamburger Abendblatt zu lesen war, hatte die Hamburger Verbraucher(schutz)zentrale in den vergangenen Wochen wenig für Hamburger Einzelhändler übrig. Für 150 von ihnen gab es eine Abmahnung wegen des Verstoßes gegen die Preisangabenverordnung. Das bedeutet unter anderem, dass nicht nur Waren, sondern auch Dekorationsgegenstände im Schaufenster mit einem Verkaufspreis gekennzeichnet sein müssen, bzw. eben explizit darauf hingewiesen werden muss, dass die Deko eben nicht käuflich zu erwerben ist.
Genau diesen Umstand traf auch einen Weinhändler in Hoheluft-West, der u.a. leere Flaschen dekoriert hat. Über die ebenfalls ausgestellten Karaffen, ließe sich noch diskutieren, da die für das Sortiment eines Weinladens nicht ganz unüblich sind und somit ggf. zum Verkauf stünden.
Dennoch ist eine Abmahngebühr in Höhe von 160,50 sowie die Aufforderung eine Unterlassungerklärung zu leisten natürlich nicht ohne. Und wer definiert denn bitte, was unverkennbar nur Dekoration ist?! Da kann die Verbraucherzentrale ja nun nicht das Maß aller Dinge sein.

Sieht also so aus, als wenn es hierüber noch einen satten Rechtstreit gibt, denn auch der Handelkammer Hamburg liegen bereits die ersten Beschwerden vor, mit denen sich der hauseigene Jurist beschäftigt.

Wir jedenfalls (wer weiß, wann der Verbraucherschutz unsere Straße entdeckt), haben mal sicherheitshalber, obwohl uns eigentlich das klassische Schaufenster fehlt, an die paar Kartons, die hier und da von außen zu sehen sind, den Preis der Flasche, die sich theoretisch in dem Karton befinden könnte, dran geschrieben.... Oder müssen wir sogar zusätzlich kennzeichnen, wenn die Kartons ggf. leer sind? Oder sollen wir gar den Karton als kostenlose Umverpackung ausweisen, die dann lediglich zum möglichen Transport von Flaschen fungiert? Oder müssen wir im Falle von eben vollen Kartons den Komplett-Karton-Preis inkl. Inhalt angeben?


Lieber Verbraucherschutz,

gibt es zu der von Ihnen so dezidiert verfolgten Einhaltung der Preisangabenverordnung nicht ein kurzes Faltblatt für jeden Einzelhändler, der ein Schaufenster besitzt, damit sich solch gebührenintensive Fauxpas am Endverbraucher demnächst verhindern lassen?

Wir bitten um schnellstmögliche Zusendung, bevor noch einer unserer Kunden fragt, was der Heizkörper kostet, der deutlich am Boden unseres Ladens durch das Fenster zu erkennen ist!

Vielen Dank.
Ihre Weinlounge Hamburg


P.S.
Ach ja - die Truhe, die im Schaufenster = Fenster des Ladens = Glasfront, die statt Wand eingebaut wurde = tragender Teil des Gebäudes steht, gehört einer Freundin; aber das habe ich tatsächlich sicherheitshalber per kleiner Notiz angebracht.


Hier der komplette Artikel im Hamburger Abendblatt von Sa., 27.06.2009, zum Nachlesen!

3. März 2009

DU BIST DOOF...

...ODER WIE ERNST SOLLTE MAN BEWERTUNGSPORTALE WIRKLICH NEHMEN?

Viele kennen Qype. Oder aber eben auch nicht.
Nach Gesprächen mit Bekannten und Freunden stellte sich nämlich heraus, dass nur Wenige von Qype schon mal etwas gehört oder gelesen haben.
In Einzelhandels- und Gastronomiekreisen ist das allerdings ganz anders. Hier geht man davon aus, dass der gemeine Endverbraucher/Gast, den ganzen Tag nichts anderes zu tun hat, als Bewertungen über Orte zu schreiben, die er schon mal besucht hat. An dieser Stelle wage ich tatsächlich obendrein die Vermutung zu äußern, dass es sich bei den am häufigsten bewerteten Orten eher um Restaurants und Einzelhändler handelt, als um Ärzte, Anwälte oder Ausflugsdampfer.
So kommt sicherlich an jener Front der viel bewerteten Kategorien schnell das Bedürfnis auf, hier möglichst besser, weiter, höher und schneller bewertet zu werden. Soll heißen, im Fall von Qype, bitte möglichst viele Sterne und viel Lob zu ernten.

Für äußerst gängig halte ich dabei die Methode, Freunde und Bekannte zu animieren, sich im Internetportal anzumelden und eine entsprechend positive Bewertung abzugeben. Eine andere ist sicherlich, dass jeder Inhaber einer Firma selber ebenfalls ein Profil hat und über seinen Laden (selbstverständlich) nur Gutes schreibt. Und schwuppdiwupp hat man die ersten, sagen wir, 5 Bewertungen beisammen.

Aber, ist das repräsentativ? Sicherlich nicht.

Solange eine noch nicht allzu große Gruppe von Menschen Lokalitäten bewertet, sollte man es aus jeder Sicht gelassen sehen. Der firmenbetreiber genauso wie der Kunde.
Lesen, zur Kenntnis nehmen, sich aber bitte ein eigenes Bild machen.

Dabei ist eines aber sicher wichtig: immer fair bleiben. Bitterböse Kommentare, die glücklicherweise von der Qype-Redaktion, sind sie politisch nicht ganz korrekt, angemahnt werden, sind feige und hinterlistig. Feige, weil das Internet anonym ist und hinterlistig, weil niemand darauf unmittelbar reagieren kann.

Qype hat Zukunft - keine Frage. Bestes Beispiel hierfür ist die amerikanische Plattform YELP. Natürlich ist hier die "Teilnehmerzahl" schon von Haus aus größer; aber inzwischen haben eben auch die Bewertungsmengen eine unglaubliche Zahl erreicht. Besonders gut dabei: YELP zeigt neben jedem Eintrag eines Restaurants, Ladens, etc. eine Statistik über die Bewertungen an. So bekommt man sofort einen Eindruck, wie das Bewertungsniveau in den letzten Monaten verlaufen ist.

Insbesonders für gastronomische Betriebe aber ist nur eins das Beste: SOFORT Kritik äußern und sagen, was einem nicht gefallen hat. Nur wenn man mit dem Service, Restaurantleiter, Barmann etc. gleich über seinen Unmut spricht, kann konkret etwas verbessert werden. Hinterher meckern ist einfach und die Abstrafung erfolgt dann durch "da gehe ich nicht mehr hin" und einer negativen bewertung. Das hilft keinem. Denn selbst wenn das Restaurant rege Qype verfolgt, sind Meckereien oftmals nur noch schwer zu rekonstruieren (außer im Härtefall natürlich).

Wirkt der Gastgeber nach geäußerter Kritik immer noch uneinsichtig, kann man immer noch über seine eigenen Konsequenzen nach jenem Besuch nachdenken.

So bleibt zum Schluss ein Zitat:

"Macht nicht aus jeder Meinung gleich eine Religion. Ich habe ein Bild vor Augen: Wenn Gott die Arme ausbreitet, dann sind dagegen all unsere Meinungen, Pläne, Ansichten ganz winzige, kleine Scherze."
Hanns Dieter Hüsch (*1925), dt. Kabarettist u. Protestsänger; 2000 Predigtpreis | Zitat-Nr.: 6616


Viel Spaß beim "Qypen"
www.qype.de

25. Februar 2009

DAS PARFÜM

Laut einer Online-Meldung der ARD-Tagesschau hat die Fast Food-Kette "Burger King" ein eigenes Parfüm auf den Markt gebracht. "Flame" heißt der Duft, der vor allem Frauen betören soll. Vielleicht eine Idee für die Weinindustrie demnächst Flakons mit den Duftsorten "Traminer" oder "Muskateller" auf den Markt zu bringen.... Aromatisch riechen müssten die alle mal.





Bild: www.impressionen.de

27. Januar 2009

TOUR GROSSES GEWÄCHS 2009 | 1. TEIL

Gestern trafen sich zum großen Stell-Dich-ein, nämlich dem 1. Teil der "Großes Gewächs"-Präsentation 2009 des VDP, sowohl Menschen als auch Weine im Hotel Louis C. Jacob in der Elbchaussee. Bedeutet, dass die VDP-Weingüter aus den Anbaugebieten Ahr, Nahe, Pfalz und Rheinhessen ihre "Großen Gewächse" oder auch "Erste Lage"-Weine des aktuellen Jahrgangs 2007 , die zum Teil gerade erst abgefüllt worden sind, präsentiert haben. Der 2. Teil mit Winzern der Anbaugebiete Baden, Franken, Rheingau folgt dann am 09. Februar 2009 im Hotel Grand Elysee. Neben den üblichen Verdächtigen, die wie jedes Jahr wieder hervorragende Qualitäten mitgebracht haben* , gab es aber auch das ein oder andere Schätzchen zu entdecken.

Besonders aufgefallen ist uns hierbei das Weingut Müller-Catoir aus der Pfalz mit seinem (natürlich) 2007er Riesling "Breumel in den Mauern" Erste Lage. Was für ein beindruckender Rebensaft, man ist fast geneigt zu sagen "Geiler Stoff!" Auf seinen insgesamt 20ha Rebfläche vollbringt der heutige Inhaber Philipp David Catoir wahrhaft Meisterliches.

In der Nase überzeugt er mit kräftigen Aromen von Fallobst wie Apfel und Birne. Am Gaumen entwickelt er ein zartes Säurespiel und überrascht mit einer nicht vermuteten Opulenz. Die Säure begleitet hierbei den gesamten Schluck hindurch die Aromen.
Das Beeindruckenste bleiben aber die Eindrücke von weißem Pfeffer, die sich erst verhalten würzig über die Zunge schlängeln, um dann mit voller Wucht im Abgang zu verharren. Bravissimo!

Und wer weiß - vielleicht gibt es diesen großen "Erste Lage"-Wein demnächst auch bei uns.

* An dieser Stelle sei repräsentativ das Weingut H. Dönnhoff von der Nahe erwähnt, das insbesondere mit seinem 2007er Riesling "Hermannshöhle" Erste Lage begeistert hat.


Foto: Weingut Müller-Catoir