Normalerweise spricht man von der sprichwörtlichen Spitze des Eisberges. Wir haben gleich drei Bergspitzen im Angebot. Der „Tres Picos“ der Bodegas Borsao gehört zudem zu den „1001 Weinen, die Sie probiert haben sollten, bevor das Leben vorbei ist“, glaubt man dem gleichnamigen Buch von Neill Beckett.
Ob Sie die 1001 Weine voll machen möchten, bleibt ganz alleine Ihnen überlassen. Unseren kraftvollen Spanier sollten Sie aber in jedem Fall probieren, wenn Sie auf komplexe und konzentrierte Rotweine stehen.
Die ältesten Garnacha-Reben des Weinguts liefern die Trauben für diesen exzeptionellen Wein, der erst lange auf der Maische vergoren wird, bevor er in neuen Barriques zur Reifung lagern darf. Angepflanzt sind sie im kleinen Anbaugebiet Campo de Borja, das süd-östlich von Navarra und Rioja liegt, an den Hängen des berühmten Berges Moncayo.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. „Herbstspaziergang durch den Wald“ wäre wohl die treffendste Beschreibung für die Noten von Unterholz, Brombeere, Pflaume und Vanille, die sich sofort an Nase und Gaumen festklammern, wie Novembernebel am Waldboden. Die Farbe ist so tiefdunkelrot, wie die Stellen, wo kein Sonnenstrahl mehr durch das dichte Geäst dringt. Gönnen Sie dem Wein einen tiefen Atemzug kühler Herbstluft, bevor Sie ihn zur Gemütserhellung genießen!
Bodegas Borsao | Tres Picos Garnacha 2008 | Borja, Spanien
Euro 16,90 je 0,75l (1l=€22,53)
Foto: Weinlounge Hamburg
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6. November 2010
13. Oktober 2010
Die süßeste Versuchung
seit es Wein und Nachtisch gibt!
Dieses süße Gold, na ja eigentlich müsste man sagen Rubinrot, aus dem kleinen Weinanbaugebiet Terra Alta im Nordosten Spaniens ist ein kleiner Geheimtipp. Benannt nach der Großmutter Josefina Piñol kann sich die Rebsorte Garnacha hier zu 100% in ihrer vollen Pracht präsentieren.
Fast likörartig bahnt sich der Vi dolç seinen Weg ins Glas, wo er träge zum Erliegen kommt. Sie brauchen Ihre Nase gar nicht tief hineinstecken, um die eingekochten roten Früchte wahrzunehmen.
Machen Sie die Augen zu und Sie würden denken, Hamburger Rote Grütze vor sich zu haben. Kirsche, Brombeere, Himbeere, Johannisbeeren - der komplette Beerenkorb offenbart sich dann auch im Mund begleitet von einer angenehmen Süße und leichten Karamellaromen, die er seinem 5-monatigen Ausbau in neuen französischen Eichenholzfässern zu verdanken hat. Und genau wegen dieses Gesamtkunstwerks braucht es einen adäquaten Nachtisch, der sich ein geschmackliches Stelldichein mit diesem Wein gibt. Ein besseres Denkmal hätten die Piñols ihrer Großmutter gar nicht setzen können!
Celler Piñol | Josefina Piñol Vi dolç 2007 | Terra Alta, Spanien
Euro 13,80 je 0,5l (1l=€27,60)
Ach so, das adäquate Dessert?!
Hier kommt der ultimative, wahnsinnige, beeindruckende, fulminante, fantastische Schokoladenkick! Unser Rendevouz für „Josefina Piñol“. Ein Traumpaar, das sich gesucht und gefunden hat! Nur backen und die Flasche öffnen müssten Sie selber, um das Paar zu einem Happy End zu führen!
Schokotörtchen mit zerfließendem Herz
35g Mehl, gesiebt
40g Puderzucker, gesiebt
80g gemahlene Mandeln
2 Eiweiß, gequirlt
80g Butter, geschmolzen
160g Zartbitterschokolade, geschmolzen
4 kleine Stücke Zartbitterschokolade á 10g
Himbeeren als Garnitur
Den Ofen auf 150 Grad vorheizen. Mehl, Puderzucker, gemahlene Mandeln, Eiweiß, Butter und geschmolzene Schokolade gut verrühren. Die Hälfte der Masse in 4 ofenfeste, sparsam gefettete, kleine Souffléförmchen (Durchmesser etwa 10cm) verteilen, jeweils ein Stück Schokolade hinein geben und mit der restlichen Teigmasse auffüllen. 20 Minuten im Ofen backen – so lange jedenfalls bis der Teig durchgebacken ist. Aus dem Ofen nehmen, 5 Minuten ruhen lassen, dann auf Dessertteller stürzen. Mit Himbeeren servieren. Und selbstverständlich Josefina Piñol dazu genießen!
Mehr geht nicht!
Dieses süße Gold, na ja eigentlich müsste man sagen Rubinrot, aus dem kleinen Weinanbaugebiet Terra Alta im Nordosten Spaniens ist ein kleiner Geheimtipp. Benannt nach der Großmutter Josefina Piñol kann sich die Rebsorte Garnacha hier zu 100% in ihrer vollen Pracht präsentieren.
Fast likörartig bahnt sich der Vi dolç seinen Weg ins Glas, wo er träge zum Erliegen kommt. Sie brauchen Ihre Nase gar nicht tief hineinstecken, um die eingekochten roten Früchte wahrzunehmen.
Machen Sie die Augen zu und Sie würden denken, Hamburger Rote Grütze vor sich zu haben. Kirsche, Brombeere, Himbeere, Johannisbeeren - der komplette Beerenkorb offenbart sich dann auch im Mund begleitet von einer angenehmen Süße und leichten Karamellaromen, die er seinem 5-monatigen Ausbau in neuen französischen Eichenholzfässern zu verdanken hat. Und genau wegen dieses Gesamtkunstwerks braucht es einen adäquaten Nachtisch, der sich ein geschmackliches Stelldichein mit diesem Wein gibt. Ein besseres Denkmal hätten die Piñols ihrer Großmutter gar nicht setzen können!
Celler Piñol | Josefina Piñol Vi dolç 2007 | Terra Alta, Spanien
Euro 13,80 je 0,5l (1l=€27,60)
Ach so, das adäquate Dessert?!
Hier kommt der ultimative, wahnsinnige, beeindruckende, fulminante, fantastische Schokoladenkick! Unser Rendevouz für „Josefina Piñol“. Ein Traumpaar, das sich gesucht und gefunden hat! Nur backen und die Flasche öffnen müssten Sie selber, um das Paar zu einem Happy End zu führen!
Schokotörtchen mit zerfließendem Herz
35g Mehl, gesiebt
40g Puderzucker, gesiebt
80g gemahlene Mandeln
2 Eiweiß, gequirlt
80g Butter, geschmolzen
160g Zartbitterschokolade, geschmolzen
4 kleine Stücke Zartbitterschokolade á 10g
Himbeeren als Garnitur
Den Ofen auf 150 Grad vorheizen. Mehl, Puderzucker, gemahlene Mandeln, Eiweiß, Butter und geschmolzene Schokolade gut verrühren. Die Hälfte der Masse in 4 ofenfeste, sparsam gefettete, kleine Souffléförmchen (Durchmesser etwa 10cm) verteilen, jeweils ein Stück Schokolade hinein geben und mit der restlichen Teigmasse auffüllen. 20 Minuten im Ofen backen – so lange jedenfalls bis der Teig durchgebacken ist. Aus dem Ofen nehmen, 5 Minuten ruhen lassen, dann auf Dessertteller stürzen. Mit Himbeeren servieren. Und selbstverständlich Josefina Piñol dazu genießen!
Mehr geht nicht!
21. September 2010
Der glueckliche Jaeger
Mit diesem ungewöhnlichen Bordeaux gibt es erstmalig
eine Exklusivabfüllung für die Weinlounge Hamburg.
„Le Chasseur Heureux“ (der glückliche Jaeger) ist eine Cuvée aus 95% Cabernet Franc und 5% Cabernet Sauvignon, was an sich schon ungewöhnlich ist, da ein nahezu rebsortenreiner Cabernet Franc im Bordeaux kaum mehr gemacht wird. Die Reben sind bereits 45 – 50 Jahre alt, deshalb konnten wir auch die Bezeichnung „Vieilles Vignes“ vergeben. Das Etikett zeigt im übrigen das Familienwappen der Familie Jaeger und ist somit in doppelter Hinsicht etwas ganz Besonderes!
Die Farbe dieses Lieblingsweins ist ein tiefes Purpurrot
mit dunkel Lila Reflexen und einer wunderbaren Dichte.
Die Nase erinnert vom ersten Moment an einen Korb
voller Waldbeeren. Insbesondere der Duft von Brom-
beeren und Heidelbeeren sticht angenehm hervor.
Was in der Nase begonnen hat, geht im Mund weiter.
Frucht pur, seidige Tannine und mit einem Hauch Würze – ein Gaumenschmeichler par excellence, der außerdem durch einen langen Nachhall glänzt. Kombiniert mit jeder Art von Fleischgerichten, besonders aber zu Geschmortem oder Ente mit Rotkohl im bevorstehenden Winter, ist er ein Hochgenuss!
Chateau Perayne
„Le Chasseur Heureux“ 2005
Vieilles Vignes • Bordeaux Rouge
Bordeaux • Frankreich
Euro 19,90 je 0,75l (1l=Euro 26,53)
You wanna try? Buy!
eine Exklusivabfüllung für die Weinlounge Hamburg.
„Le Chasseur Heureux“ (der glückliche Jaeger) ist eine Cuvée aus 95% Cabernet Franc und 5% Cabernet Sauvignon, was an sich schon ungewöhnlich ist, da ein nahezu rebsortenreiner Cabernet Franc im Bordeaux kaum mehr gemacht wird. Die Reben sind bereits 45 – 50 Jahre alt, deshalb konnten wir auch die Bezeichnung „Vieilles Vignes“ vergeben. Das Etikett zeigt im übrigen das Familienwappen der Familie Jaeger und ist somit in doppelter Hinsicht etwas ganz Besonderes!
Die Farbe dieses Lieblingsweins ist ein tiefes Purpurrot
mit dunkel Lila Reflexen und einer wunderbaren Dichte.
Die Nase erinnert vom ersten Moment an einen Korb
voller Waldbeeren. Insbesondere der Duft von Brom-
beeren und Heidelbeeren sticht angenehm hervor.
Was in der Nase begonnen hat, geht im Mund weiter.
Frucht pur, seidige Tannine und mit einem Hauch Würze – ein Gaumenschmeichler par excellence, der außerdem durch einen langen Nachhall glänzt. Kombiniert mit jeder Art von Fleischgerichten, besonders aber zu Geschmortem oder Ente mit Rotkohl im bevorstehenden Winter, ist er ein Hochgenuss!
Chateau Perayne
„Le Chasseur Heureux“ 2005
Vieilles Vignes • Bordeaux Rouge
Bordeaux • Frankreich
Euro 19,90 je 0,75l (1l=Euro 26,53)
You wanna try? Buy!
12. Juli 2010
Die Wiederentdeckung der Leidenschaft
Die Nachfrage nach Vinho Verde steigt von Jahr zu Jahr auch außerhalb der Ländergrenzen Portugals. Kein Wunder, dass die Winzerfamilie Meireles Ihr Familienweingut bereits Ende der 90er Jahre um 35ha erweitert hat, um diesem Boom um den „grünen“ Wein gerecht werden zu können.
Warum aber überhaupt „grüner“ (verde) Wein? Die Bezeichnung bezieht sich nicht auf die Farbe des Weins, sondern auf die im Norden Portugals befindliche Minho-Region, die aufgrund der frischeren Witterung grünere Landschaften hat als das restliche Land. Wenige wissen darüber hinaus, dass es ihn nicht nur als Weißwein, sondern ebenso als Rot- und Roséwein gibt, wenn gleich vornehmlich der weiße Vinho Verde exportiert wird; der rote Vinho Verde ist dagegen über Portugals Grenzen hinaus kaum bekannt.
Charakteristisch für Portugals Leichten ist sein spritzigen Charakter und sein feines Moussieren, da er mit natürlicher Kohlensäure versetzt wird.

Unser Vinho Verde „Seixoso“ der Quinta da Lixa, eine Cuvée aus den typischen Rebsorten Loureiro, Trajadura und Arinto zeigt genau diese charakteristischen Eigenschaften: eine frische, unaufdringliche Säure bei verführerischen Aromen von Zitrusfrüchten umhüllt von einem exotischen Negligé mit floralen Akzenten. Er tut genau das, was ein Vinho Verde tun soll, verführen und Leidenschaft wecken. Eiskalt genossen, ist er ein hervorragender Aperitif oder Sundowner. Aber auch zu leichten Salaten oder Schrimps mit Limonencreme macht er sich hervorragend. Und mit seinen leichten 9,5% Vol. Alkohol ist er selbst bei größter Sommerhitze ein passender Begleiter!
Quinta da Lixa | Vinho Verde Seixoso 2009 | DOC Vinho Verde, Portugal | Euro 5,95 je 0,75 (1l=€7,93)
Warum aber überhaupt „grüner“ (verde) Wein? Die Bezeichnung bezieht sich nicht auf die Farbe des Weins, sondern auf die im Norden Portugals befindliche Minho-Region, die aufgrund der frischeren Witterung grünere Landschaften hat als das restliche Land. Wenige wissen darüber hinaus, dass es ihn nicht nur als Weißwein, sondern ebenso als Rot- und Roséwein gibt, wenn gleich vornehmlich der weiße Vinho Verde exportiert wird; der rote Vinho Verde ist dagegen über Portugals Grenzen hinaus kaum bekannt.
Charakteristisch für Portugals Leichten ist sein spritzigen Charakter und sein feines Moussieren, da er mit natürlicher Kohlensäure versetzt wird.

Unser Vinho Verde „Seixoso“ der Quinta da Lixa, eine Cuvée aus den typischen Rebsorten Loureiro, Trajadura und Arinto zeigt genau diese charakteristischen Eigenschaften: eine frische, unaufdringliche Säure bei verführerischen Aromen von Zitrusfrüchten umhüllt von einem exotischen Negligé mit floralen Akzenten. Er tut genau das, was ein Vinho Verde tun soll, verführen und Leidenschaft wecken. Eiskalt genossen, ist er ein hervorragender Aperitif oder Sundowner. Aber auch zu leichten Salaten oder Schrimps mit Limonencreme macht er sich hervorragend. Und mit seinen leichten 9,5% Vol. Alkohol ist er selbst bei größter Sommerhitze ein passender Begleiter!
Quinta da Lixa | Vinho Verde Seixoso 2009 | DOC Vinho Verde, Portugal | Euro 5,95 je 0,75 (1l=€7,93)
26. März 2010
Vom Feinschmecker verwöhnt
Von der Zeitschrift DER FEINSCHMECKER verwöhnt werden wir in seiner aktuellen Ausgabe Heft 4 April 2010.

In der Rubrik "Wein Runde" geht es diesmal um den fantastischen Rioja-Jahrgang 2004. In den Test kamen ausschließlich Reserva-Qualitäten, die laut Feinschmecker "das Herzstück der Rotweinkultur in der Rioja" bilden.
Mitverkostet in der Kategorie "Die modernen Mineralischen" wurde auch unser Medrano-Irazu Reserva 2004 von der Bodega Medrano Irazu - 0,75l für 14,50 Euro. Für die Jury "ein Wein mit ausgewogenen Proportionen, dessen etwas strenger Bau nicht über seine Mineralität hinwegtäuschen kann - und auch nicht darüber, dass er noch ein großes Entwicklungspotenzial hat."
Abbildung: Der Feinschmecker Heft 4 April 2010

In der Rubrik "Wein Runde" geht es diesmal um den fantastischen Rioja-Jahrgang 2004. In den Test kamen ausschließlich Reserva-Qualitäten, die laut Feinschmecker "das Herzstück der Rotweinkultur in der Rioja" bilden.
Mitverkostet in der Kategorie "Die modernen Mineralischen" wurde auch unser Medrano-Irazu Reserva 2004 von der Bodega Medrano Irazu - 0,75l für 14,50 Euro. Für die Jury "ein Wein mit ausgewogenen Proportionen, dessen etwas strenger Bau nicht über seine Mineralität hinwegtäuschen kann - und auch nicht darüber, dass er noch ein großes Entwicklungspotenzial hat."
Abbildung: Der Feinschmecker Heft 4 April 2010
6. März 2010
Puffbrause
Jörg Thanisch vom Weingut Ludwig Thanisch & Sohn an der Mosel ist naturgemäß immer für eine Überraschung gut. Seien es die Geschichten, die er immer wieder auf Lager hat oder, wie in diesem Fall, ein neues Produkt.
Zugegeben, als wir die Flasche im Dezember das erste Mal in der Hand hatten, waren wir nicht gerade begeistert. Was für ein Etikett! Das geht ja gar nicht, dachten wir sofort. Schwarz, goldene und pink-rote Schrift und das Ganze auch noch getoppt von einer Umrahmung in gleichem Schrift-Pink-Rot. Zweiter Gedanke demzufolge sofort: Puff! Vielmehr Puffbrause. Dazu genommen noch der Name "Rosé de Noir", löste in uns sofort die Assoziation aus, nenn' es "Rosé de Nuit" und jedes Etablissement des ältesten Gewerbes der Welt leckt sich die Finger danach...

Andererseits interessierte uns das Produkt. Ein Rosé Sekt aus 100% Spätburgunder fehlt noch dringend in unseren Regalen. Und was Herr Thanisch so in die Flasche bringt, überzeugt uns schließlich schon seit fast 4 Jahren. Nicht umsonst ist sein Riesling Sekt Brut, der nach tradioneller Flaschengärung hergestellt wird, zu einem unserer Schaumwein-Klassiker geworden und läuft bei unseren Kunden mittlerweile unter dem Stichwort "Haussekt". Also probierten wir. Und hey, was sollen wir sagen? Er hat es wieder geschafft.
Die Farbe ist zunächst etwas unerwartet. Statt eines zarten Hellrosa, perlt es im Glas eher lachsfarben mit hellorangenen Reflexen. Die Perlage ist aber gut sortiert und steigt mit feinen, kleinen Bläschen vom Moussierpunkt auf. Hält man die Nase ins Glas, strömen dieser schöne "rote" Fruchtaromen entgegen. Soll heißen, eine Johannisbeere, ein bißchen Kirsche und ein wenig Dörrobst. Aber auch eine dezente Hefenote, erzeugt durch die traditionelle Flaschengärung mit einem guten Jahr Hefelager, macht sich bemerkbar. Im Mund bleibt die Perlage fein. Die zuvor erschnüffelten Aromen finden sich wieder, die Hefe ist elegant im Hintergrund, aber realisierbar, und es macht sich ein stimmiger Gesamteindruck breit. Bereits nach dem 2.Schluck gewinnt man deutlich den Eindruck: jawoll, davon will ich mehr....!
Spätestens jetzt hat man auch, sollte es einem wirklich immer noch nicht gefallen, das Etikett vergessen, wenn sich mal wieder gezeigt hat, dass das eben doch nur Geschmackssache ist. Der Inhalt einer Flasche aber in diesem Fall nicht!
Nun müssen wir noch um etwas Geduld bitten, da uns die Kaufentscheidung ja nicht so ganz leicht gefallen ist, und erst die ein oder andere Probeflasche mit Stammkunden verkostet werden musste. Nun ist sie aber definitiv gefallen, und das bedeutet:
Thanisch | Rosé de Noir Brut
Sekt traditionelle Flaschengärung | 100% Spätburgunder
Mosel | Deutschland
zum wirklich moderaten Preis von Euro 12,95 inkl. MwSt. für die 0,75l Flasche
ab April 2010 bei uns im Sortiment!
Foto: Weinlounge Hamburg
Zugegeben, als wir die Flasche im Dezember das erste Mal in der Hand hatten, waren wir nicht gerade begeistert. Was für ein Etikett! Das geht ja gar nicht, dachten wir sofort. Schwarz, goldene und pink-rote Schrift und das Ganze auch noch getoppt von einer Umrahmung in gleichem Schrift-Pink-Rot. Zweiter Gedanke demzufolge sofort: Puff! Vielmehr Puffbrause. Dazu genommen noch der Name "Rosé de Noir", löste in uns sofort die Assoziation aus, nenn' es "Rosé de Nuit" und jedes Etablissement des ältesten Gewerbes der Welt leckt sich die Finger danach...

Andererseits interessierte uns das Produkt. Ein Rosé Sekt aus 100% Spätburgunder fehlt noch dringend in unseren Regalen. Und was Herr Thanisch so in die Flasche bringt, überzeugt uns schließlich schon seit fast 4 Jahren. Nicht umsonst ist sein Riesling Sekt Brut, der nach tradioneller Flaschengärung hergestellt wird, zu einem unserer Schaumwein-Klassiker geworden und läuft bei unseren Kunden mittlerweile unter dem Stichwort "Haussekt". Also probierten wir. Und hey, was sollen wir sagen? Er hat es wieder geschafft.
Die Farbe ist zunächst etwas unerwartet. Statt eines zarten Hellrosa, perlt es im Glas eher lachsfarben mit hellorangenen Reflexen. Die Perlage ist aber gut sortiert und steigt mit feinen, kleinen Bläschen vom Moussierpunkt auf. Hält man die Nase ins Glas, strömen dieser schöne "rote" Fruchtaromen entgegen. Soll heißen, eine Johannisbeere, ein bißchen Kirsche und ein wenig Dörrobst. Aber auch eine dezente Hefenote, erzeugt durch die traditionelle Flaschengärung mit einem guten Jahr Hefelager, macht sich bemerkbar. Im Mund bleibt die Perlage fein. Die zuvor erschnüffelten Aromen finden sich wieder, die Hefe ist elegant im Hintergrund, aber realisierbar, und es macht sich ein stimmiger Gesamteindruck breit. Bereits nach dem 2.Schluck gewinnt man deutlich den Eindruck: jawoll, davon will ich mehr....!
Spätestens jetzt hat man auch, sollte es einem wirklich immer noch nicht gefallen, das Etikett vergessen, wenn sich mal wieder gezeigt hat, dass das eben doch nur Geschmackssache ist. Der Inhalt einer Flasche aber in diesem Fall nicht!
Nun müssen wir noch um etwas Geduld bitten, da uns die Kaufentscheidung ja nicht so ganz leicht gefallen ist, und erst die ein oder andere Probeflasche mit Stammkunden verkostet werden musste. Nun ist sie aber definitiv gefallen, und das bedeutet:
Thanisch | Rosé de Noir Brut
Sekt traditionelle Flaschengärung | 100% Spätburgunder
Mosel | Deutschland
zum wirklich moderaten Preis von Euro 12,95 inkl. MwSt. für die 0,75l Flasche
ab April 2010 bei uns im Sortiment!
Foto: Weinlounge Hamburg
15. Februar 2010
Eidgenossen

Am Samstag, 06. Februar 2010, haben wir es wahr gemacht! Es gab "Käsefondue" statt "Wein und Käse" in der Weinlounge Hamburg.
Mehr als ein Dutzend Käasefondue-Fans fanden sich an diesem kalten Samstagabend zum Brottunken bei uns ein. Dank der Unterstützung durch die Schweiz Tourismus in Hamburg konnten wir sowohl den Laden als auch die Tische adäquat ausstatten. Neben Fahnen, Flaggen und Menükarten war eine Girlande mit den 26 Kantonsfahnen das Highlight. Diese inspirierte selbstredend gleich zu einem Quiz frei nach dem Motto "Wer hat's erfunden?".
Gestartet wurde mit einer Kalbskraftbrühe mit Gemüse und Pilzeinlage. Beim nachfolgenden Käsefondue kamen klassisch Käse, nämlich Gruyère, Appenzeller und Emmentaler (ok, bei den Käsesorten haben wir ein wenig frei interpretiert), Weißwein, Kirschbrand sowie Stärke zum Einsatz. Im Anschluss konnte, wer noch wollte, ein Toblerone-Mousse verdrücken.
Das Wichtigste waren aber natürlich die begleitenden Weine. Selbstverständlich haben wir die Veranstaltung zum Anlass genommen, die Sortimentslücke Schweizwein zu schließen.
Neben den "Vorzeigeweinen" der Alpenrepublik, dem Fendant und Dôle, die wir uns von Winzer Albert Mathier et Fils aus dem Wallis ausgesucht haben, ist allerdings der "weiße Merlot" das Highlight der Kollektion!

Delea
"Chiar di Luna"
Bianco di Merlot DOC 2009
Tessin | Schweiz
0,75l für €13,90 (1l=€18,53)
Das Schmuckstück aus dem Tessin, wo Merlot auf 85% der Gesamtrebfläche angebaut wird, ist unser ganzer Stolz. In Zürich zum ersten Mal verkostet, war es lange eine echte Herausforderung diese "Kuriosität", einen weißgekelterten Merlot, für unser Sortiment zu finden. Die Schweizer haben nämlich leider die Angewohnheit, ihre besten Weine selber zu trinken und nur wenig für den Export übrig zu lassen. Umso glücklicher waren wir über diesen Zufallsfund.
Wie schmeckt denn nun so ein Bianco di Merlot?
Die einfache Antwort: Fantastisch!
Die etwas längere: Beginnen wir mit der Farbe, präsentiert sich diese erstaunlich hell mit leicht grünlichen Reflexen im Glas. Das ganze Gegenteil also von einem ebenfalls weißgekelterten Blanc de Noirs, der oftmals fast rosa schimmert, da sich beim Pressen durchaus noch Farbpigmente in den Rebsaft verirren. Am Gaumen dann doch ein ganzer Merlot. Volle Fruchtintensität paart sich mit schneidiger Eleganz und erfrischender Länge. Eine Säure ist da, aber keine störende, sondern vielmehr eine, die alles perfekt zusammenhält. Wenn auch nicht die Farbe, so lässt sich vieles der typischen merlot-Eigenschaften ableiten. Und dennoch ist das Geschmackserlebnis irgendwie anders.
Unsere Empfehlung: Einfach probieren; denn ein Schluck sagt mehr als tausend Weinbeschreibungen....
Fotos: Weinlounge Hamburg
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11. November 2009
Abendessen mit Trüffel (4)
Das Finale!
Auf dem Teller finden sich (pro Person) ein 300g schweres American Beef, Blattrahmspinat und eine Portion hausgemachte Pommes Frites. Und weil wir ja den Trüffel so überaus großzügig eingekauft hatten, konnte auch bei diesem Gang munter über das Fleisch gehobelt werden, was das Zeug hielt ... ein gewisser Dekadenz-Faktor lässt sich nicht wegdiskutieren, aber (VERSPROCHEN!) wir machen das wirklich nicht jeden Tag!


Jetzt musste natürlich auch das Highlight der Verkostungsreihe ins Glas (zumindest was den Preis betrifft, war der Wein das). Ob es auch der geschmackliche Höhepunkt war, durfte jeder für sich entscheiden. Wir fanden ihn jedenfalls ganz groß!

Der "2004er Vigneto Campè Barolo DOCG", den die Rivettis jedes Jahr von den vier Hektar in der Gemeinde Grinzane Cavour ernten, verdient hohen Respekt. Dieser Barolo ist ein Kraftprotz, der mit seinen kräftigen Aromen, die an Trüffel (!), Straße und Petrol erinnern, sofort begeistert. Gleichzeitig zeigt er sich aber auch von einer sanften Seite, die von Fruchtaromen geprägt wird. Viel frische, dunkle Beeren in der hauptsache. Dazu gesellt sich eine fruchtige Säure, die ihm einen langen Abgang beschert. Seine Gerbstoffe übrigens sind immer präsent, aber nie unangenehm oder störend. Vielmehr fügen sie sich perfekt in das Gesamtbild des Weines ein. Schlußendlich ein Barolo, der sich hinter keinem seiner Konkurrenten - auch aus Spitzenlagen - zu verstecken braucht! Im Gegensatz zu den anderen Etiketten des Weinguts La Spinetta ziert das Flaschenetikett nicht Dürers Rhinozeros, sondern sein Löwe. Ein dezenter Hinweis auf die Kraft und Herrschaftlichkeit des Weines?
Das Dessert konnte leider nur in flüssiger Form genossen werden. Ursprünglich war hier ein "Ofenschlupfer" oder ähnliches vom Piemonteser Panettone (original von Süßwarenpapst Ferrero) vorgesehen. Angesichts der Menüstrecke vorher war hieran aber überhaupt nicht mehr zu denken. Stattdessen genehmigten wir uns, auch um "wieder runter zu kommen", einen "2005er Dolcetto D'Alba" abgefüllt für Mr. Kinderschokolade himself Michele Ferrero. Dank der Tanninbomben vorher kam uns dieser Rote nun wie ein fruchtiges Leichtgewicht vor - samtig und schmelzig im Glas mit voller Frucht und tief rubinroter Farbe. Genau das Richtige also, um den Abend bei Tisch ausklingen zu lassen und danach an die Bar zurück zu wechseln.

Fotos: Weinlounge Hamburg
Auf dem Teller finden sich (pro Person) ein 300g schweres American Beef, Blattrahmspinat und eine Portion hausgemachte Pommes Frites. Und weil wir ja den Trüffel so überaus großzügig eingekauft hatten, konnte auch bei diesem Gang munter über das Fleisch gehobelt werden, was das Zeug hielt ... ein gewisser Dekadenz-Faktor lässt sich nicht wegdiskutieren, aber (VERSPROCHEN!) wir machen das wirklich nicht jeden Tag!
Jetzt musste natürlich auch das Highlight der Verkostungsreihe ins Glas (zumindest was den Preis betrifft, war der Wein das). Ob es auch der geschmackliche Höhepunkt war, durfte jeder für sich entscheiden. Wir fanden ihn jedenfalls ganz groß!
Der "2004er Vigneto Campè Barolo DOCG", den die Rivettis jedes Jahr von den vier Hektar in der Gemeinde Grinzane Cavour ernten, verdient hohen Respekt. Dieser Barolo ist ein Kraftprotz, der mit seinen kräftigen Aromen, die an Trüffel (!), Straße und Petrol erinnern, sofort begeistert. Gleichzeitig zeigt er sich aber auch von einer sanften Seite, die von Fruchtaromen geprägt wird. Viel frische, dunkle Beeren in der hauptsache. Dazu gesellt sich eine fruchtige Säure, die ihm einen langen Abgang beschert. Seine Gerbstoffe übrigens sind immer präsent, aber nie unangenehm oder störend. Vielmehr fügen sie sich perfekt in das Gesamtbild des Weines ein. Schlußendlich ein Barolo, der sich hinter keinem seiner Konkurrenten - auch aus Spitzenlagen - zu verstecken braucht! Im Gegensatz zu den anderen Etiketten des Weinguts La Spinetta ziert das Flaschenetikett nicht Dürers Rhinozeros, sondern sein Löwe. Ein dezenter Hinweis auf die Kraft und Herrschaftlichkeit des Weines?
Das Dessert konnte leider nur in flüssiger Form genossen werden. Ursprünglich war hier ein "Ofenschlupfer" oder ähnliches vom Piemonteser Panettone (original von Süßwarenpapst Ferrero) vorgesehen. Angesichts der Menüstrecke vorher war hieran aber überhaupt nicht mehr zu denken. Stattdessen genehmigten wir uns, auch um "wieder runter zu kommen", einen "2005er Dolcetto D'Alba" abgefüllt für Mr. Kinderschokolade himself Michele Ferrero. Dank der Tanninbomben vorher kam uns dieser Rote nun wie ein fruchtiges Leichtgewicht vor - samtig und schmelzig im Glas mit voller Frucht und tief rubinroter Farbe. Genau das Richtige also, um den Abend bei Tisch ausklingen zu lassen und danach an die Bar zurück zu wechseln.

Fotos: Weinlounge Hamburg
21. Oktober 2009
Probiersalesday @ Twitter | die Verkostung
Was für ein Spaß! So die einhellige Meinung zur ersten Twitterverkostung, die maßgeblich von den beiden Twitterern @DonSimon_ und @WeinPiraten ins Leben gerufen worden ist.
Nachdem wir also das erste Twitterprobierpaket 7 Tage lang fleißig verschickt haben, konnte sich - ebenfalls via Twitter - zur ersten Twitterverkostung verabredet werden. Am Montag, 19. Oktober 2009, um 20.30h war es dann soweit. (Fast) Alle, die ein Paket bestellt hatten, saßen pünktlich und teilweise mit weiteren Twitterern vor Ihren Computern, um den 1. Wein, Hofmann Sauvignon Blanc 2008 QbA trocken aus Rheinhessen, des Probiersalesday-Pakets gleichzeitig in Farbe, Geruch und Geschmack zu beurteilen. Als "Hashtag" wurde #twv festgelegt, was aufgrund der sensationellen Teilnahme und Tweetfrequenz zu unglaublichen Ausschlägen in den bekannten Statistikinstrumenten führte. Die Twitter-Timeline war für andere kurzfristig nicht zu durchdringen. Dank dem @bkblog gab es eine Twitterwall, die das Verfolgen der Kommentare noch einfacher machte. Unser Glück: der Wein fand allgemein großartigen Zuspruch.
Und weil "Bilder" mehr sagen, als 1000 Worte, im folgenden einige Kommentare aus der Twitterverkostung:





Außerdem haben viele Blogger den Wein sehr schön beschrieben. Hiermit sei also eine unbedingte Leseempfehlung ausgesprochen, damit wir uns A. eine eigene Bewertung ersparen und weil B. Eigenlob ja bekanntlich stinkt. Also, reingeschaut bei:
DonSimon
Gazzetta del Vino
WeinSpion
Augsburg-Blog
Einge konnten anschließend nicht genug bekommen vom Twitterverkostungsrausch (wobei sich die Frage stellt, kam der wirklich von Twitter oder doch vom Wein?) und haben gleich den 2. Wein, ein Zweigelt Reserve 2006 vom Weingut Krug aus der Thermenregion, hinterherverkostet. Die 2. Gruppe hob sich das für den Folgetag auf getreu dem Motto "Gleiche Stelle, gleiche Welle". Die Verkostung ging dann etwas "gesitteter" vonstatten als noch am Montag, aber mindestens mit genauso viel Herzblut. Mag es auch daran gelegen haben, dass die Premiere am Montag einfach zu spannend war. Es wusste ja keiner so genau, was passieren würde.
Wer auch dazu eine Weinbeschreibung lesen möchte: hier - beim WeinSpion!
Fazit: TWITTER AT ITS BEST... Was für ein Spaß!!!! Ein wirklich gelungener Einfall, der unbedingt wiederholt werden muss und zwar regelmäßig! Wir sind glücklich, dass wir das 1. Paket zur Verfügung stellen durften und freuen uns auf den nächsten, der sich der "Herausforderung" des nächsten Paketes stellt. Danke an alle, die mitgetrunken, getwittert und gebloggt haben. Und wer weiß, vielleicht gibt es auch mal einen Film?!
Nachdem wir also das erste Twitterprobierpaket 7 Tage lang fleißig verschickt haben, konnte sich - ebenfalls via Twitter - zur ersten Twitterverkostung verabredet werden. Am Montag, 19. Oktober 2009, um 20.30h war es dann soweit. (Fast) Alle, die ein Paket bestellt hatten, saßen pünktlich und teilweise mit weiteren Twitterern vor Ihren Computern, um den 1. Wein, Hofmann Sauvignon Blanc 2008 QbA trocken aus Rheinhessen, des Probiersalesday-Pakets gleichzeitig in Farbe, Geruch und Geschmack zu beurteilen. Als "Hashtag" wurde #twv festgelegt, was aufgrund der sensationellen Teilnahme und Tweetfrequenz zu unglaublichen Ausschlägen in den bekannten Statistikinstrumenten führte. Die Twitter-Timeline war für andere kurzfristig nicht zu durchdringen. Dank dem @bkblog gab es eine Twitterwall, die das Verfolgen der Kommentare noch einfacher machte. Unser Glück: der Wein fand allgemein großartigen Zuspruch.
Und weil "Bilder" mehr sagen, als 1000 Worte, im folgenden einige Kommentare aus der Twitterverkostung:





Außerdem haben viele Blogger den Wein sehr schön beschrieben. Hiermit sei also eine unbedingte Leseempfehlung ausgesprochen, damit wir uns A. eine eigene Bewertung ersparen und weil B. Eigenlob ja bekanntlich stinkt. Also, reingeschaut bei:DonSimon
Gazzetta del Vino
WeinSpion
Augsburg-Blog
Einge konnten anschließend nicht genug bekommen vom Twitterverkostungsrausch (wobei sich die Frage stellt, kam der wirklich von Twitter oder doch vom Wein?) und haben gleich den 2. Wein, ein Zweigelt Reserve 2006 vom Weingut Krug aus der Thermenregion, hinterherverkostet. Die 2. Gruppe hob sich das für den Folgetag auf getreu dem Motto "Gleiche Stelle, gleiche Welle". Die Verkostung ging dann etwas "gesitteter" vonstatten als noch am Montag, aber mindestens mit genauso viel Herzblut. Mag es auch daran gelegen haben, dass die Premiere am Montag einfach zu spannend war. Es wusste ja keiner so genau, was passieren würde.
Wer auch dazu eine Weinbeschreibung lesen möchte: hier - beim WeinSpion!Fazit: TWITTER AT ITS BEST... Was für ein Spaß!!!! Ein wirklich gelungener Einfall, der unbedingt wiederholt werden muss und zwar regelmäßig! Wir sind glücklich, dass wir das 1. Paket zur Verfügung stellen durften und freuen uns auf den nächsten, der sich der "Herausforderung" des nächsten Paketes stellt. Danke an alle, die mitgetrunken, getwittert und gebloggt haben. Und wer weiß, vielleicht gibt es auch mal einen Film?!
17. Oktober 2009
Probiersalesday @ Twitter | die Bestellungen
Am Donnerstag endete offiziell der Verkauf des 1. Probiersalesday-Pakets. Und tatsächlich war das Feedback wirklich rege. 16 Pakete wurden insgesamt gekauft, so dass zur angekündigten gemeinsamen Twitterverkostung am kommenden Montag, 19. Oktober 2009, um ca. 20.30 Uhr sicherlich viele Meinungen zu den beiden Weinen durch das Web2.0 geistern werden. Natürlich waren unter den Käufern viele der üblichen Verdächtigen dabei, die auch sonst sehr twitterwütig sind. Wir sind sehr gespannt und freuen uns... Natürlich wird anschließend auch ausführlich darüber gebloggt!
1. Oktober 2009
Tapas + Wein = The Tapas Wine



Genau so kann es aussehen, wenn ein spanischer Winzer einen Tapas-Wein kreiert. Ganz hübsch, oder? Aber ehrlich, nicht nur die Verpackung überzeugt, sondern auch der Inhalt. Mit einer Cuvée aus Alicante Bouschet, Syrah und Monastrell findet sich hier eine nicht ganz Spanien typische Komposition in der Flasche. Und trotz der Tannin starken Rebsorten, der selten angebuaten Alicante Bouschet und der kleinbeerigen und dickhäutigen Monastrell-Traube, kann der Syrah diese mit einer wunderbaren Frucht abfedern. Insgesamt also ein runder Genuss mit viel Beeren-Aroma und leichten Würznoten bei einem butterweichen Finale. ¡Salud!
Das Anbaugebiet Jumilla, aus dem "The Tapas Wine" stammt, ist Teil der großen Region Levante, zu der außerdem Yecla und Alicante gehören. Wir befinden uns also im Südosten Spaniens mit einem konstanten Mittelmeerklima. Bekannt ist es hauptsächlich für die Rebsorte Monastrell.
Und weil man droht, nach diesem Wein "süchtig" zu werden, ist es gut, dass die passende Tapas-Begleitung gleich auf dem Etikett aufgedruckt ist... Da spart man sich das Kochbuch!
The Tapas Wine Collection | Vino Tinto de Mesa 2007
Jumilla, Spanien | 0,75l für € 7,95 (1l=€10,60) inkl. MwSt.
Fotos: Weinlounge Hamburg
26. August 2009
Vierter Twittersalesday
Heute am Mittwoch, 26. August 2009, rufen wir zum 4. Mal den Twittersalesday aus. Eine Idee von Winzer und Blogger Dirk Würtz übrigens, die wir gerne unregelmäßig aufgreifen.
Das Paket:
Das 4. Twittersalesday-Paket widmet sich heute ganz deutschen Talenten. Die einen haben vor noch gar nicht allzu langer Zeit den elterlichen Betrieb übernommen, bei einem ist es schon etwas länger her. Doch alle Drei haben etwas gemeinsam. Sie machen außergewöhnlich gute Weine.
Wein No. 1
Weingut Willems Willems
Saar Riesling „Schiefer“ QbA trocken 2008
Saar, Deutschland
Was Stuart Pigott jüngst in seinem Buch „Kleiner genialer Weinführer 2010“ veröffentlichte, war uns eh schon lange klar. Er sagt, „Carolin Hofmann vom Weingut Willems Willems ist Jungwinzerin des Jahres“; wir sagen, der letzten Jahre. Haben wir Ihre Weine doch von Anfang an im Sortiment. Wir könnten Herrn Pigott jetzt weiterzitieren: „Gespür für die geschmackliche Harmonie des Rieslings“, „genial sanfte Harmonie“ oder „großartige Saar-Unikate“.
Aber wem nützen Zitate? „Probieren geht über Zitieren“ ist hier die Devise.
Wein No. 2
Weingut Jürgen Hofmann
Chardonnay QbA trocken 2008
Rheinhessen, Deutschland
Wenn Carolin, geb. Willems, jetzt Hofmann heißt, kann das nur eins bedeuten: sie ist Ehefrau von Jürgen Hofmann, dessen Chardonnay mitunter die Hauptrolle in unserem aktuellen Video „BBQ Experience No. 2“ spielt. Nebenbei ist Jürgen auch Jungwinzer (wenn auch nicht des Jahres) und ein großer Aufsteiger der rheinhessischen Weinszene. Sein Chardonnay hat alles, was man von einem deutschen Wein nicht unbedingt erwartet, aber vor allem Überzeuguzngskraft.
Wein No. 3
Weingut J. Koegler
„Sommersturm“ QbA trocken 2008
Rheingau, Deutschland
Schnell ist man angesichts des Namens bei der Redensart „Sturm im Wasserglas, bzw. in diesem Falle wohl eher im Weinglas, angekommen. Nur, das ist Koeglers „Sommersturm“ sicher nicht. Ein Mal probiert, schlägt er ganze Wellen der Begeisterung. Wer könnte so einer Riesling-Kerner-Cuvée mit leichter Mousseux auch widerstehen, bitte? Wir jedenfalls nicht. Außerdem ist er unser Küchenwein im "BBQ Experience No. 2"-Video, wie vielleicht einige schon bemerkt haben.
Das 3er-Twittersalesday-Paket kostet nur Euro 22,90 inkl. MwSt. und Lieferung innerhalb Deutschlands. Das Paket umfasst 3 Flaschen á 0,75l (1l = € 10,41 inkl. MwSt.).
Wie immer sind die "Spielregeln" klar:
Das Twittersalesday-Angebot gilt ausschließlich am Mittwoch, 26. August 2009, und endet um Mitternacht.
Die Order kann erfolgen via Twitter Direct Message oder per E-Mail mit dem Stichwort "Twitter" an marketing@weinlounge.com. Natürlich wird innerhalb Deutschlands frei Haus geliefert. Der Besteller erklärt mit seiner Bestellung, dass er volljährig ist.
Foto: Weinlounge Hamburg
18. August 2009
Da wo Prosecco drauf steht...
Das Wichtigste zuerst: seit Juli 2009 ist "Prosecco" gemäß Verfügung des ital. Landwirtschaftsministeriums KEINE Rebsorte mehr, sondern eines Produktionsgebiet. Das Produktionsgebiet ist NICHT gleich Anbaugebiet, sondern bedeutet nur, dass in diesen Grenzen versektet und abgefüllt werden muss. Die Rebsorte "Prosecco" wird umbenannt in "Glera".
Ein aus der Rebsorte "Glera" (mind. 85%) hergestellter "Prosecco" muss also innerhalb des festgelegten Produktionsgebietes versektet und abgefüllt sein, um sich auch "Prosecco" nennen zu dürfen und ist somit (je nach Provinz-Herkunft) mindestens ein DOC-klassifizierter Wein.
Denn das gesamte, ehemalige IGT-Prosecco-Produktionsgebiet (IGT = Indicazione Geografica Tipica) wird zum DOC-Gebiet (DOC = Denominazione di Origine Controllata) erklärt und so aufgewertet. Das "Kerngebiet" zwischen Conegliano und Valdobbiadene bekommt sogar DOCG-Status (DOCG = Denominazione di Origine Controllata et Garantita). Das bedeutet im Umkehrschluss, dass es keinen "IGT-Prosecco" mehr geben wird. Es kann aber, wenn sich der Produzent/Abfüller außerhalb des Prosecco-Produktionsgebietes befindet, ein "Glera IGT" gemacht werden - also wird der Wein dann nach der Rebsorte benannt. Hat dieser Kohlensäure ist es ein "Frizzante" oder "Spumante". Stillwein geht natürlich auch.
Wie so oft gibt es natürlich auch hier zulässige Ausnahmen von der Regel.
Es können Anträge von angrenzenden Provinzen, die schon seit mind. 5 Jahren "Prosecco" (die Traube) abfüllen, gestellt werden. Andere Provinzen, wie zum Beispiel Asti im Piemont, müssen nachweislich seit 1986 Abfüller sein, um weiterhin "Prosecco" (also "Glera" als "Prosecco") in die Flasche bringen zu dürfen.
Theoretisch könnte das für ausländische (also auch deutsche) Abfüllbetriebe ebenfalls gelten. Aber auch hier müsste A. ein Antrag gestellt werden und B. ist es doch recht unwahrscheinlich, dass vor knapp 25 Jahren in Deutschland bereits jemand "Prosecco" abgefüllt hat.
Hierbei geht es im Übrigen nicht um deutsche Spielarten von Perlweinen, wie zum Beispiel unser "Sommersturm" vom Weingut J. Koegler aus dem Rheingau, , sondern um billig eingekaufte Grundweine, die noch billiger in Deutschland zu Prosecco (z.B. für den Discounter) verarbeitet worden sind. Denn nur so kamen bisher Preise wie € 1,99 oder € 2,49 zustande.
Abzuwarten ist allerdings, ob die Reform tatsächlich den gewünschten Qualtäts- und damit Preisanstieg zur Folge hat.
Übrigens ab sofort ist auch die "Verpackung" für Schaum- & Perlwein geregelt: nur noch Glas ist erlaubt. Und das ausschließlich in den Farben weiß, gelb, grün, braun oder grau-schwarz. Ergo fallen auch die Dosen weg. Gleiches gilt für den Verschluss: Kork, Kunststoffzapfen oder Drehverschluss sind der Weiheit letzter Schluss. Der Kronkorken ist raus.
Ach so, eine Ausnahme gibt es .... aber lassen wir das. Das erklären wir beim nächsten Prosecco-Kauf in der Weinlounge Hamburg!
Foto (von 'nem "ordentlichen" Schaumwein): Weinlounge Hamburg
29. Juli 2009
Dritter Twittersalesday(s)

Drei rote Grill-Granaten oder Die drei Granaten für'n Grill
Bevor es zu den Grill-Granaten kommt, hier zum x-ten Mal: der Würtz (Dirk) war schuld. Mittags wollte er kommen, um 10.00 Uhr war er da, blieb bis 14.00 Uhr und hat den ganzen Tagesplan durcheinander geworfen ...
Gott, sei Dank , denn das war gut so, denn es war soooooooo nett, den Wein-Blogger des (deutschen) Web 2.0 persönlich kennen zu lernen und vor allem so viel zu plaudern.
Und weil wir aber in Verzug geraten sind, haben wir beschlossen, den Twittersalesday zu den Twittersalesday(s) zu machen und somit gilt das Angebot bis einschließlich Do., 30. Juli 2009, um Mitternacht.
Jetzt aber zum Paket:
Ohne viel vorweg nehmen zu wollen, um die Überraschung nicht zu schmälern, geht es bei unserem 3. Twittersalesday-Paket um drei wahre Rotweingranaten, die als Begleiter zu kräftigem Grillgut wahrlich beeindrucken dürften. Das bedeutet also im Umkehrschluss maximal 3 Mal Grillen mit besonderem Weingenuss.
Wein No. 1
Diaz Bayo
Nuestro Crianza 2006
D.O. Ribera del Duero, Spanien
100% Tempranillo verbergen sich hinter diesem komplexen Crianza, der 18 Monate im Barrique ausgebaut worden ist. Die Bodega Diaz Bayo ist ein junges Projekt im Ribera del Duero. Ihre Weine – so wie auch der Crianza - sind von einer herrlichen Fruchtigkeit geprägt, die durch seidige Gerbstoffe begleitet wird.
Wein No. 2
Poderi Colla
Barbera D’Alba Costa Bruna DOC 2005
Piemont, Italien
In jungen Jahren ist dieser Barbera von Säure und Tannin geprägt. Mit zunehmendem Alter aber entspannt sich dieser Zustand und die elegante Frucht tritt in den Vordergrund. Deshalb verträgt er kräftige Speisen – genau so wie sie vom Grill kommen.
Wein No. 3
Casa Silva
Quinta Generación 2005
Colchagua Valley, Chile
Es ist nicht schwer zu erraten, dass der Name des Weins „Quinta Generación“ auf die 5 Generationen anspielt, seit denen die Familie Silva in Chile Wein herstellt. Die Komplexität und den Geschmack prägen vier Rebsorten – Cabernet Sauvignon, Carmenère, Shiraz und Petit Verdot – jede mit ihrer ganz eigenen Charakteristik. Dieser Wein ist sicherlich der „schmusigste“ unter den Dreien, der schon in der Nase an Brombeermarmelade erinnert und sich bis zum langen Schluss samtig um den Gaumen schlingt.
Das 3er-Twittersalesday(s)-Paket kostet NUR Euro 39,95 inkl. MwSt. und Lieferung innerhalb Deutschlands (statt zum Ladenpreis von Euro 57,20 inkl. Versand). Und ein Grillrezept ist auch mit drin! Das Paket umfasst 3 Flaschen á 0,75l (1l = € 17,76 inkl. MwSt.).
Und wir danken übrigens unseren Winzern, ohne die der Paketpreis nicht drin gewesen wäre.
Wie immer sind die "Spielregeln" klar:
Das Twittersalesday(s)-Paket-Angebot gilt ausschließlich am Mittwoch und Donnerstag, 29. und 30. Juli 2009, und endet dann um Mitternacht.
Die Order kann erfolgen via Twitter oder per E-Mail mit dem Stichwort "Twitter" an marketing@weinlounge.com. Natürlich wird frei Haus geliefert. Der Besteller erklärt mit seiner Bestellung, dass er mind. 18 Jahre alt ist.
Foto: Weinlounge Hamburg
22. Juli 2009
Geheimagenten in verdeckter Verkostungsmission

Das Web 2.0 erzählt zuweilen die schönsten Geschichten.
Via Social Networking Media, genauer gesagt Twitter, kam es zu einem wunderbaren persönlichen Treffen von 3 Mit-Twitterern bei uns in der Weinlounge Hamburg. Persönliche soziale Kontakte über das Netz hinaus sozusagen. Der Tag endete mit einem späten (was daran lag, dass die 3 Spezis auch erst NACH der samstäglichen Öffnungszeit kamen), aber SEHR glücklichen Feierabend dank einer ausgedehnten Weinverkostung und dem Kennenlernen von 3 unglaublich netten Menschen aus Bad Ems und Hamburg.
Und genau nach diesem Besuchs-und Arbeits-Wochenende, das der Grund für diese Zusammenkunft war, startete ein neues Blogger-Portal:
WeinSpion | Das Leben ist zu kurz für schlechten Wein
Im Fadenkreuz des Blogs sind selbstverständlich Weine - und zwar jeder Couleur und jeder Preisklasse. Diese werden dann von einem der "Agenten" beschrieben und bewertet - natürlich nach vorheriger, ausgiebiger Degustation.
Und so können wir uns durch das vorherige glückliche Kennenlernen nun darüber freuen, dass auch schon einige unserer Weine in die Verkostungsfahndung geraten sind inklusive einer Berichterstattung über die Stippvisite bei uns.
# Stippvisite Weinlounge Hamburg
# 2007er Riesling FUSION II vom Weingut Willems/Hofmann
# 2008er Verdejo Quivira
# 2007er Spätburgunder Edition vom Weingut Klumpp
und noch einige mehr....
Also, liebe Agenten vom WeinSpion,
bitte genauso weitermachen. Nicht nur mit und über unsere Weine, sondern auch ganz viel alle anderen dieser Welt, damit jeder die Vielfalt entdecken kann!
Eure "Vino & Theke" - Weinlounge Hamburg
16. Juli 2009
Pfälzer Perlen
Mußbacher Eselshaut und Gimmeldinger MandelgartenDas sind keine Fantasienamen, sondern exponierte Lagen des Pfälzer Weinguts Müller-Catoir – ansässig in Neustadt mit Blick auf die Rheinebene.
Schon der Anblick des Gutshauses, gelegen an einem mit 1000 Mandelbäumen bepflanztem Hang, ist beeindruckend. Nicht umsonst heißt die Postadresse „Mandelring“.
Die Rebfläche des Weinguts umfasst 20ha, die hauptsächlich mit Riesling, aber auch Grau- & Weiß- & Spätburgunder, sowie den Raritäten Scheurebe, Muskateller und Rieslaner bepflanzt sind.
Fast 100 Jahre hatten Frauen die Herrschaft auf dem Weingut, die den Besitz bis heute geprägt haben. Mittlerweile ist ein Mann, Philipp David Catoir, Inhaber und leitet das seit 1744 und in der 9. Generation in Familienbesitz befindliche Gut.
Uns haben es besonders die Raritäten „2008er Haardt Scheurebe“ und „2008er Haardt Muskateller“ angetan. Und weil es Raritäten sind, freuen wir uns, dass wir für Sie ein paar Fläschchen zu uns nach Hamburg bekommen haben.
Grauburgunder, Weißburgunder und Riesling gibt es aber auch in unseren Regalen ...

2008er Haardt Scheurebe Kabinett trocken Weingut Müller-Catoir
Diese Scheurebe ist weniger scheu als vielmehr schlank und rank in der Nase. Doch diese Zurückhaltung täuscht. Im Mund rollt sie mit einer blitzblanken, feinsaftigen Frucht an, die sich mit einer harmonischen Säure paart. Im Hintergrund spürt man die feine Mineralität, welche die angenehme Süffigkeit zu einem eleganten Trinkvergnügen macht.
Bei uns für 0,75l für Euro 12,90 (1l=€17,20)

2008er Hardt Muskateller QbA trocken
Weingut Müller-Catoir
Wie alle Müller-Catoir-Weine zeichnet sich auch der Muskateller durch seine unglaubliche Eleganz aus.
Riecht man daran, strömen einem sofort tropisch fruchtige Aromen gepaart mit frischer, grünlicher Würze von Zitronenmelisse und Basilikum in die Nase. Am Gaumen präsentiert er sich vollmundig und saftig, ohne dabei an Frische und Lebendigkeit einzubüßen, was vor allem den Anklängen von Menthol und Hyazinthe zu verdanken ist. Zum langen Finale lässt sich zudem eine leicht pikante Note entdecken.
Zu haben für 0,75l für Euro 12,90 (1l=€17,20)
Fotos: Weingut Müller-Catoir
7. Juli 2009
Von einem, der auszog, Wein zu machen
Und, um ganz, ganz ehrlich zu sein, bis vor einem Jahr hätten auch wir uns nicht vorstellen können, dass ein Regent den Weg in eines unserer Regalfächer schaffen würde.
An den Müller-Thurgau hatten wir uns zwar bereits herangetraut - damals vom Weingut Ökonomierat Rebholz aus der Pfalz - leider mit mäßigem Verkaufserfolg. Das hatte definitiv weder etwas mit der wirklich herausragenden Weinqualität noch mit unserem Verkaufsenthusiasmus zu tun.
Was hat uns aber jetzt zu diesem neuerlichen (mutigen) Schritt bewegt?
An dieser Stelle sei kurz erwähnt, dass wir keineswegs Angst vor deutschem Wein haben. Ganz im Gegenteil. Unser Deutschwein-Sortiment ist sogar recht ausgeprägt. Allerdings versuchen wir immer, in unsere Kunden hinein zu horchen und entsprechend ihre Wünsche und Bedürfnisse im Voraus zu erahnen und das Sortiment entsprechend darauf einzustellen. Dabei kam es natürlich schon zu Bruchlandungen, die aber immer geholfen haben, noch sorgfältiger abwägen zu können, was bei uns im Regal Sinn macht und was eben nicht.
Aber zurück zu Regent und Müller-Thurgau aus Württemberg.
Vor sicherlich bereits einem knappen Jahr besuchte uns ein junger, dynamischer Mann, der sich mit "Guten Tag, ich bin Dr. Rainer Scholz und mache Wein" vorstellte. Aha, dachten wir. Wieder so ein "armer" Winzer, der versucht im Direktvertrieb seine Ware an den Mann zu bringen.
ABER weit gefehlt. Wir probierten und waren sofort überzeugt; so überzeugt, dass es gar keine Zweifel mehr gab: der Wein gehört in unser Sortiment. Und nicht nur der Geschmack gefiel, auch die Ausstattung passte. Allerdings wollten wir abschließend noch den neuen Weißwein-Jahrgang 2008 abwarten....
Dr. Rainer Scholz ist ein Mann der Wirtschaft mit Liebe zu gutem Wein. Und genau das hat ihn bewogen, sich einen Partner in Württemberg zu suchen, um seinen, ganz eigenen Wein zu machen. Und dieser Partner ist das Weingut Knauß in Weinstadt - Ortseinfahrt Strümpfelbach, dessen Weine Dr. Scholz von jeher selber gerne getrunken hat.
Und nun ist der erste Teil dieses gemeinsamen Ergebnisses bei uns zu finden.
"Parfum der Erde" nennt Dr. Scholz alle seine Weine und versieht das Etikett mit dem entsprechenden Längen- und Breitengrad der Weinberge. Denn Terroir ist ihm wichtig. Jeder seiner Weine hat im Geschmack die Eigenschaften des Bodens, auf dem die Rebstöcke wachsen.
Der 2008er Müller-Thurgau QbA trocken (48° 47' 45" Nord und 009° 25' 01" Ost) ist das erste Beispiel. Ein vollmundiger, aber elegant gebliebener Typ seiner Gattung, der durch seine Klarheit beeindruckt. Im Glas funkelt er hellgelb mit grünen Reflexen. In der Nase finden sich leichte Zitrusnoten und ein Hauch von grünem Apfel sowie Hefeanklänge. Im Geschmack ein fruchtiges Leichtgewicht, das Trinkspaß verspricht. Die feine Säure ist kaum spürbar auf der Zunge, gibt aber die nötige Tiefe, um ihn zu einer schönen Länge zu bringen. All diese Eigenschaften machen ihn zu einem perfekten Wein für jeden Tag und zu einem Essensbegleiter, der feine Speisen, wie einen Artischocken-Flußkrebs-Salat, verträgt.
Bei uns für 0,75l für Euro 9,95 (1l=€13,27)
Regent Jahrgang 2006 QbA trocken (009° 21' 53" Ost und 48° 47' 18" Nord) und aus der Lage "Strümpfelbacher Nonnenberg". Vergessen Sie, bevor Sie trinken, alles, was Sie jemals über Regent gehört oder gedacht haben. Die Rebsorte ist erst seit 1994 eingetragen und zeichnet sich durch ihre unglaubliche Pilresistenz aus.
Dieser Regent hier wurde im Barrique ausgebaut und zeichnet sich durch eine tiefrote Farbe aus. Ungewöhnlich ist, dass er rebsortenrein ausgebaut wurde.
Der Holzfassausbau äußert sich sowohl in der Nase als auch am Gaumen mit eleganten Vanille- und Röstaromen. Im Vordergrund steht aber eine elegante Vollfruchtigkeit von roten Beeren und Pflaumen. Gibt man ihm ein bißchen Luft, bzw. dekantiert er, breitet er sofort sein volles Aroma aus und wird wunderbar weich und geschmeidig am Gaumen. So macht auch er als "Alleinwein" Spaß oder als Begleiter zu einem schönen Stück kurzgebratenem Fleisch.
Zu haben bei uns für 0,75l für Euro 20,50 (1l=€27,33)
Übrigens: im Moment führt die Weinlounge Hamburg die Weine des Herrn Dr. Scholz im Weinfachhandel exklusiv in Deutschland.

Fotos: Weinlounge Hamburg
30. Juni 2009
Zweiter Twittersalesday

Heute - pünktlich zum 01. Juli 2009 - MITTWOCH - starten wir mit unserem 2. Twittersalesday. Diesmal geht es um ein fantastisches Weißweinpaket, das genau richtig für das derzeitige sommerlich-schwüle Wetter ist. Vom erfrischenden Deutschen, über einen eleganten Italiener bis zum aromatischen Spanier ist in diesem 3er-Paket alles dabei.
Doch heute wollen wir nicht zu viel verraten und die Weine nur in einer Kurzbeschreibung vorstellen, damit die Spannung bleibt. Soll ja ein bißchen wie Weihnachten sein, wenn das bestellte Paket zu Hause ankommt! Deshalb gibt es auch keine Fotos.
Das 3er-Twittersalesday-Paket kostet Euro 21,95 inkl. MwSt. und Lieferung frei Haus. Das sind satte 24% gegenüber des Ladenpreises (inkl. Versand) gespart.
Die Weine
1. Weingut Jürgen Hofmann | Grüner Silvaner QbA tr. 2008 | Rheinhessen, Deutschland
Im Silvanerjahr 2009 (350 Jahre Silvaner in Deutschland) ein Muss: Frische und Leichtigkeit sind wohl die besten Substantive, um diesen Silvaner zu beschreiben. Eine animierende Apfelaromatik trifft auf einen Hauch Exotik.
2. Altaencina | Quivira Verdejo DO 2008 | Rueda, Spanien
Das Aroma von exotischen Früchten, Melone und Stachelbeere verzaubert und die Maracuja in Nase und am Gaumen schwingt nicht nur deutlich mit, sondern beschwingt auch!
3. Russolo | Ronco Calaj Chardonnay IGT 2008 | Friaul, Italien
Schlanker und eleganter Italiener, der es schafft, sogar Chardonnay-Unwillige umzustimmen. Das kommt wohl durch die feine Frucht und die erstaunliche Säure. Kein Kraftpaket, sondern ein Leisetreter.
Wie immer sind die "Spielregeln" klar:
Das Twittersalesday-Paket wird ausschließlich am Mittwoch, 01. Juli 2009, angeboten und das exklusive Angebot endet um Mitternacht.
Die Order kann erfolgen via Twitter oder per E-Mail mit dem Stichwort "Twitter" an marketing@weinlounge.com. Natürlich wird frei Haus geliefert. Der Besteller erklärt mit seiner Bestellung, dass er mind. 18 jahre alt ist.
16. Juni 2009
Erster Twittersalesday
Erster "Twittersalesday" der Weinlounge Hamburg!
3 Sommer-Sonne-Grill-Weine sollen es sein! Einer zum Angrillen, einer zum Fisch und einer für das T-Bone-Steak oder andere Fleischereien.
Und so besteht unser 3er-Twittersalesday-Paket aus je einer Flasche der folgenden Weine:
CASA DEFRA' | BLUSH Pinot Grigio Rosé 2008 | Veneto, Italien

Den Namen Blush (engl. erröten) trägt der Pinot Grigio Rosé schlicht und ergreifend wegen seines sehr hellen rosé Farbtons. Tatsächlich kann die Grauburgundertraube (ital. Pinot Grigio) als Mutation des Spätburgunders des Öfteren dunkle Schalen haben und somit wäre auch die Frage geklärt, wie die Farbe in den Wein kommt. Nämlich durch eine kurze Vergärung der Trauben mit der Schale, bevor sie abgepresst werden.
Der Wein ist unkompliziert und hat in Nase und am Gaumen einen zarten Anflug von Erdbeere, der anhält. Lebendig und frisch – ein perfekter Allrounder ohne Essen, als Aperitif oder zu gedünstetem Fisch.
Celler Pinol | Raig de Raim Blanco 2008 | Terra Alta, Spanien
Eine außergwöhnliche Weißweincuvée aus den Trauben Garnacha, Macabeo und Moscatel, die es in sich hat. Die Farbe ist ein schönes, frisches Hellgelb. In die Nase strömt der Duft exotischer Früchte, die sich auch am Gaumen wieder finden... wie z.B. Banane, Lychee, Ananas. Ein fruchtiger und aromatischer Wein mit den zudem floralen Noten und leichten Kräuteraromen, die typisch für die Rebsorte Garnacha sind. Im Mund kommt er saftig und samtig zugleich daher mit einer ausgewogenen Säure und anhaltenden Länge.
Als Essensbegleiter macht er sich gut zu Meeresgetier wie Austern und Garnelen oder gedünstetem Fisch.
KRUG | Eichkogel Zweigelt Reserve 2006 | Thermenregion, Österreich

Der Weinbaubetrieb von Winzer Gustav Krug befindet sich in Gumpoldskirchen, ca. 20 Kilometer südlich von Wien, an der klimatisch begünstigten Thermenlinie – der Thermenregion.
Der Zweigelt Reserve zeichnet sich durch sein schönes Rubinrot mit leuchtendem Granat aus, der im Glas funkelt. Das fruchtbetonte Bukett duftet nach Kirschen und Weichseln (hochdt.: Sauerkirschen) sowie dunklen Beeren. Am Gaumen bietet er einen samtig-herben Einstieg mit sanften Tanninen, der in einem wundervollen Fruchtpotpourris-Finale mit Anklängen von Vanille und dunkler Schokolade endet.
Damit ist er ein fantastischer Begleiter zu allem, was vom grill kommt sowie Wild- & Schmorgerichten.
Bei der Order via Twitter oder per E-Mail mit dem Stichwort "Twitter" an marketing@weinlounge.com am Twittersalesday - MITTWOCH, 17. JUNI 2009 - wird das Paket für unschlagbare EURO 22,95 inkl. MwSt. frei Haus geliefert. Das sind satte Euro 10,00 gegenüber des regulären Preises (inkl. Versand) gespart!
P.S. Wer wissen will, was "Twittersalesday" genau bedeutet, kann dies in aller Kürze hier bei weinverkostungen.de nachlesen....
3 Sommer-Sonne-Grill-Weine sollen es sein! Einer zum Angrillen, einer zum Fisch und einer für das T-Bone-Steak oder andere Fleischereien.
Und so besteht unser 3er-Twittersalesday-Paket aus je einer Flasche der folgenden Weine:
CASA DEFRA' | BLUSH Pinot Grigio Rosé 2008 | Veneto, Italien

Den Namen Blush (engl. erröten) trägt der Pinot Grigio Rosé schlicht und ergreifend wegen seines sehr hellen rosé Farbtons. Tatsächlich kann die Grauburgundertraube (ital. Pinot Grigio) als Mutation des Spätburgunders des Öfteren dunkle Schalen haben und somit wäre auch die Frage geklärt, wie die Farbe in den Wein kommt. Nämlich durch eine kurze Vergärung der Trauben mit der Schale, bevor sie abgepresst werden.
Der Wein ist unkompliziert und hat in Nase und am Gaumen einen zarten Anflug von Erdbeere, der anhält. Lebendig und frisch – ein perfekter Allrounder ohne Essen, als Aperitif oder zu gedünstetem Fisch.
Celler Pinol | Raig de Raim Blanco 2008 | Terra Alta, Spanien
Eine außergwöhnliche Weißweincuvée aus den Trauben Garnacha, Macabeo und Moscatel, die es in sich hat. Die Farbe ist ein schönes, frisches Hellgelb. In die Nase strömt der Duft exotischer Früchte, die sich auch am Gaumen wieder finden... wie z.B. Banane, Lychee, Ananas. Ein fruchtiger und aromatischer Wein mit den zudem floralen Noten und leichten Kräuteraromen, die typisch für die Rebsorte Garnacha sind. Im Mund kommt er saftig und samtig zugleich daher mit einer ausgewogenen Säure und anhaltenden Länge.Als Essensbegleiter macht er sich gut zu Meeresgetier wie Austern und Garnelen oder gedünstetem Fisch.
KRUG | Eichkogel Zweigelt Reserve 2006 | Thermenregion, Österreich

Der Weinbaubetrieb von Winzer Gustav Krug befindet sich in Gumpoldskirchen, ca. 20 Kilometer südlich von Wien, an der klimatisch begünstigten Thermenlinie – der Thermenregion.
Der Zweigelt Reserve zeichnet sich durch sein schönes Rubinrot mit leuchtendem Granat aus, der im Glas funkelt. Das fruchtbetonte Bukett duftet nach Kirschen und Weichseln (hochdt.: Sauerkirschen) sowie dunklen Beeren. Am Gaumen bietet er einen samtig-herben Einstieg mit sanften Tanninen, der in einem wundervollen Fruchtpotpourris-Finale mit Anklängen von Vanille und dunkler Schokolade endet.
Damit ist er ein fantastischer Begleiter zu allem, was vom grill kommt sowie Wild- & Schmorgerichten.
Bei der Order via Twitter oder per E-Mail mit dem Stichwort "Twitter" an marketing@weinlounge.com am Twittersalesday - MITTWOCH, 17. JUNI 2009 - wird das Paket für unschlagbare EURO 22,95 inkl. MwSt. frei Haus geliefert. Das sind satte Euro 10,00 gegenüber des regulären Preises (inkl. Versand) gespart!
P.S. Wer wissen will, was "Twittersalesday" genau bedeutet, kann dies in aller Kürze hier bei weinverkostungen.de nachlesen....
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