Letzte Woche präsentierte BOLS seine "neue alte" Spirituose, den Genever, exklusiv im Zuge einer Bar-Tour durch drei Metropolen unseres Landes. Letzte Station war Hamburg, wo im "Le Lion - Bar de Paris" nicht nur die Geschichte und Herstellung dieses quasi Gin-Vorgängers erzählt, sondern im Anschluss auch Cocktailklassiker gemixt und reichlich verkostet wurden.
Eine ganz andere Tradition allerdings wussten Master-Distiller Piet van Leijenhorst und Brand Ambassador Rob Rademaker zu vermitteln: das BOLS Genever Slurpen!
Und in diesem Fall, Gott sei Dank, konnte genau das in 3 Varianten exklusiv von WEINLOUNGE TV "auf Zelluloid", na ja iPhone, gebannt werden!
Here we go!
"The fantastic & ridiculous BOLS GENEVER Slurpen Volume 1" at Le Lion|Petit Paris Shop in Hamburg presented by WEINLOUNGE TV....
Video: ©Weinlounge Hamburg GmbH & Co. KG
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9. Februar 2010
18. August 2009
Da wo Prosecco drauf steht...
Das Wichtigste zuerst: seit Juli 2009 ist "Prosecco" gemäß Verfügung des ital. Landwirtschaftsministeriums KEINE Rebsorte mehr, sondern eines Produktionsgebiet. Das Produktionsgebiet ist NICHT gleich Anbaugebiet, sondern bedeutet nur, dass in diesen Grenzen versektet und abgefüllt werden muss. Die Rebsorte "Prosecco" wird umbenannt in "Glera".
Ein aus der Rebsorte "Glera" (mind. 85%) hergestellter "Prosecco" muss also innerhalb des festgelegten Produktionsgebietes versektet und abgefüllt sein, um sich auch "Prosecco" nennen zu dürfen und ist somit (je nach Provinz-Herkunft) mindestens ein DOC-klassifizierter Wein.
Denn das gesamte, ehemalige IGT-Prosecco-Produktionsgebiet (IGT = Indicazione Geografica Tipica) wird zum DOC-Gebiet (DOC = Denominazione di Origine Controllata) erklärt und so aufgewertet. Das "Kerngebiet" zwischen Conegliano und Valdobbiadene bekommt sogar DOCG-Status (DOCG = Denominazione di Origine Controllata et Garantita). Das bedeutet im Umkehrschluss, dass es keinen "IGT-Prosecco" mehr geben wird. Es kann aber, wenn sich der Produzent/Abfüller außerhalb des Prosecco-Produktionsgebietes befindet, ein "Glera IGT" gemacht werden - also wird der Wein dann nach der Rebsorte benannt. Hat dieser Kohlensäure ist es ein "Frizzante" oder "Spumante". Stillwein geht natürlich auch.
Wie so oft gibt es natürlich auch hier zulässige Ausnahmen von der Regel.
Es können Anträge von angrenzenden Provinzen, die schon seit mind. 5 Jahren "Prosecco" (die Traube) abfüllen, gestellt werden. Andere Provinzen, wie zum Beispiel Asti im Piemont, müssen nachweislich seit 1986 Abfüller sein, um weiterhin "Prosecco" (also "Glera" als "Prosecco") in die Flasche bringen zu dürfen.
Theoretisch könnte das für ausländische (also auch deutsche) Abfüllbetriebe ebenfalls gelten. Aber auch hier müsste A. ein Antrag gestellt werden und B. ist es doch recht unwahrscheinlich, dass vor knapp 25 Jahren in Deutschland bereits jemand "Prosecco" abgefüllt hat.
Hierbei geht es im Übrigen nicht um deutsche Spielarten von Perlweinen, wie zum Beispiel unser "Sommersturm" vom Weingut J. Koegler aus dem Rheingau, , sondern um billig eingekaufte Grundweine, die noch billiger in Deutschland zu Prosecco (z.B. für den Discounter) verarbeitet worden sind. Denn nur so kamen bisher Preise wie € 1,99 oder € 2,49 zustande.
Abzuwarten ist allerdings, ob die Reform tatsächlich den gewünschten Qualtäts- und damit Preisanstieg zur Folge hat.
Übrigens ab sofort ist auch die "Verpackung" für Schaum- & Perlwein geregelt: nur noch Glas ist erlaubt. Und das ausschließlich in den Farben weiß, gelb, grün, braun oder grau-schwarz. Ergo fallen auch die Dosen weg. Gleiches gilt für den Verschluss: Kork, Kunststoffzapfen oder Drehverschluss sind der Weiheit letzter Schluss. Der Kronkorken ist raus.
Ach so, eine Ausnahme gibt es .... aber lassen wir das. Das erklären wir beim nächsten Prosecco-Kauf in der Weinlounge Hamburg!
Foto (von 'nem "ordentlichen" Schaumwein): Weinlounge Hamburg
19. Mai 2009
Vatertag

BESSERWISSEN über „VATERTAG“
Die „Erfindung“ des Feiertags zu Ehren der Väter ist den Amerikanern zuzuschreiben. Sicherlich gab es schon früher Männerzusammenkünfte; die hatten dann aber (noch) nichts mit der Ehrung der Väter zu tun.
Der erste Vatertag soll am 05.07.1908 in einer Kirche in Fairmont abgehalten worden sein.
Unabhängig davon dachte auch Mrs. Sonora Smart Dodd eines Sonntags im Jahr 1909 über einen Tag für Väter nach (bezeichnenderweise war der Sonntag Muttertag und sie lauschte einer Predigt zum Muttertag im Radio). Und so arrangierte sie am 19. Juni 1910 einen Ehrentag in Gedenken an ihren Vater, der seine 6 Töchter alleine groß ziehen musste.
Doch erst einige Jahre und viel Gelächter und Spott über die
Idee eines Feiertags für Väter später, unterstützte Präsident Calvin Coolidge 1924 endlich die Idee eines nationalen Vatertags. Und im Jahre 1966 unterzeichnete Präsident Lyndon Johnson eine Proklamation, die den dritten Junisonntag zum Vatertag erklärte.
Präsident Nixon erhob 1974 den Vatertag dann auch in den Rang eines offiziellen Feiertages, der bis heute am 3. Sonntag im Juni im Kalender steht!
Vatertag wird übrigens in jedem Land an einem anderen Tag gefeiert und nicht überall ist er ein offizieller Feiertag!
Damit können Männer (und Frauen) feiern
und ist bei uns neu eingetroffen:
Cà die Frati | Rosa die Frati | Chiaretto DOC 2008 | Gardasee | Italien 0,75l für 10,95 (1l = Euro 14,60)
Eleganter Rosé mit vollem Körper aus den Rebsorten Gropello, Marzemino, Sangiovese und Barbera, die damit ganz typisch für die Weinbauregion um den Gardasee ist. Tolle Länge mit der nötigen Kraft, um Männer bei Laune zu halten.
16. Mai 2009
EUROPA TRIFFT ÜBERSEE - VERANSTALTUNGSTIPP
Gleiche Rebsorten - verschiedene KontinenteFREITAG, 12. JUNI 2009, UM 20.00
Spannender kann es an diesem Abend gar nicht werden: Weine gleicher Rebsorte, aber jeweils aus nördlicher und südlicher Hemisphäre, werden hier gegenüber gestellt. Zu Beginn erwartet Sie natürlich ein Aperitif, dann geht es mit je drei Weißweinrebsorten und drei Rotweinrebsorten weiter. Was das Spannende dabei ist?
Sie verkosten blind und werden zunächst im Dunkeln gelassen, welcher Wein aus der alten, und welcher aus Übersee stammt. Aber keine Bange, die Auflösung folgt natürlich stehenden Fußes. Vielleicht überzeugt dieser Weinkrimi Sie am Ende mit alten Geschmacksgewohnheiten zu brechen...
Es erwartet Sie unsere schön gedeckte Tafel, an der Sie Platz nehmen dürfen. Und dann geht es auch schon los. Nebenbei reichen wir Antipasti oder Tapas sowie Brot gegen den kleinen Hunger. Zum Nachlesen können Sie dann gerne noch das ausgehändigte Manuskript mit nach Hause nehmen (und den Kugelschreiber auch).
Ca. 18 Teilnehmer
Der Kostenbeitrag für das Weinseminar beträgt inkl. Verkostungsweinen, Wasser, dem kleinem Snack und Unterlagen Euro 49,00 / p.P. inkl. MwSt.
Anmeldungen gerne in der Weinlounge Hamburg per Vorkasse
26. März 2009
TAGESRAHMENLEHRSTOFFPLAN
Dieses fantastische Wort hat die Deutsche Wein- und Sommelierschule eigens für ihre Dozenten kreiert. Sie bezeichnet damit den Unterrichtsstoff eines Gesamtthemengebiets, der an einem Unterrichtstag oder in einer Unterrichtseinheit gelehrt werden soll.Schon daran gedacht, das Wort für die Aufnahme in den Duden anzustellen?
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