29. August 2008

SUCH DEN FEHLER!

Und? Fehler gefunden?

Richtig: Rioja ist KEINE Rebsorte; auch wenn dies landläufig noch häufig angenommen wird. Zumeist handelt es sich bei einem "Rioja" um nahezu 100% rebsortenreinen Tempranillo - wobei Cuvées eben durchaus zulässig sind.
Übrigens: das Gleiche gilt für Chianti (meist Sangiovese rebsortenrein), Sancerre (Sauvignon Blanc), Chablis (Chardonnay) oder Bordeaux (ist eigentlich IMMER eine Cuv, meist aus Cabernet Sauvignon & Merlot).
Und Prosecco ist übrigens wirklich eine Rebsorte!


Erschienen im Hamburger Abendblatt | LIVE am 14. August 2008 - Link zum Artikel

27. August 2008

PRICKELNDE VERFÜHRUNG IN 7 GÄNGEN


Am Freitag, 15. August 2008, ab 19.30 Uhr konnten es sich knapp 30 Gäste beim "Essen in der Küche" im Caberlo unter dem Motto "PRICKELNDE VERFÜHRUNG IN 7 GÄNGEN" richtig gut gehen lassen.

Thema des Abends war natürlich der Schaum|wein [nach frz. vin mousseux], der in 7 verschiedenen Varianten zu passend dazu ausgesuchten 7 Gängen (Caberlos genannt) von uns und dem Restaurant CABERLO an diesem Abend präsentieren wurden.

Und für alle, die das CABERLO nicht kennen: „Freude am Essen und Trinken zu teilen ist unsere Berufung. Eigene Ideen und Althergebrachtes zeitgemäß zu kochen ist unsere Devise“, sagen Andrea Welter und Andreas Caberlo, die das „Küchen-Restaurant“ am Rande der Hamburger Innenstadt gemeinsam führen.

So wurden also 7 Gänge gemäß der Maxime der Gastgeber und 7 dazu ausgewählte Schaumweine der Weinlounge Hamburg, die lich jeweils von Felix Jaeger in aller nötigen Kürze vorgestellt wurden.

Unter anderem mit dabei: Champagne Moet & Chandon "Nectar Impérial" aus Frankreich zu "Entenleber mit Himbeere" und Graham Beck "Cap Classique Brut" aus Südafrika zu "Springbock und Melone".

Menü-Karte: Caberlo
Text: Cirsten Kessler

DIE "TRICKS" DER GROSSHÄNDLER











Eine völlig neue Art der Kundengewinnung hat sich der Cash & Carry-Markt METRO ausgedacht. Um Gastronomen für sich zu gewinnen, wurden einige Mitarbeiter mit eigens für den Restaurant-Besuch gestalteten Visitenkarten ausgestattet, um den guten Namen für den hoffentlich nächsten Einkauf im richtigen Großmarkt zu hinterlassen....

Visitenkarte: Metro Cash & Carry Group (hier gescanned)

6. Juni 2008

GUT GEKOCHT IST HALB GETRUNKEN


Am vergangenen Freitag, 30. Mai 2008, um 19.30 h war es soweit. Zum ersten Mal hieß es "Kochen mit dem Winzer". Markus Klumpp aus dem Badischen vom Weingut Klumpp war zu Gast mit uns in der Wohnküche im Atlas Restaurant zu kochen. Abseits des klassischen
Degustationsmenüs wollten wir mal etwas ganz anderes machen - und das scheint gelungen zu sein. Gemeinsames Kochen war an diesem Abend angesagt.
Gestartet wurde mit einem frischen Riesling QbA trocken 2007, der mit fein ausbalanciereter Frucht und Säure genau derrichtige Aperitif bei hohen Temperaturen um die 29 °C war. Ein Glück, dass die Tafel unter der Kastanie im Freien eingedeckt werden konnte. Dann hieß es aber erstmal Kochen - in Grüppchen: jede einen Gang! Während die Mädels der Teilnehmergruppe sehr schnell ihre Vorliebe für das Zubereiten der Vorspeise (Gebratener grüner Spargel mit Kräuter-Erdbeer-Salat und Ziegenkäse) entdeckten, hielten die Herren der Schöpfung einen ersten "Wein-Talk" mit Winzer Markus Klumpp. Als angerichtet werden konnte, kamen auch die vorspeisenbegleitenden Weine ins Spiel. Klumpps Auxerrois** QbA trocken 2007 und der Graue Burgunder** QbA trocken 2007. Nach ausgiebigem Probieren und Verkosten kamen (fast) alle zu dem Schluss, dass der Auxerrois in Sachen "passender Wein zum Essen" mit einer Nasenspitze vorne lag. Nichtsdestotrotz mundeten beide hervorragend. Während sich der Männertrupp der Hauptspeise Kräuter-Lamm-Rücken mit Tomaten-Basilikum-Risotto) widmete, musste Markus die Weinfragen der Damen beantworten, wobei die Gläser nicht trockener wurden. Der von den Herren der Schöpfung dann liebevoll angerichtete und servierte Hauptgang verlangte nach zwei weiteren Klumpp-Weinen. Diesmal in rot. Lemberger und St. Laurent waren hier das Thema. Beide Jahrgang 2006 und holzfassausgebaut und je nach persönlichem Geschmack genau richtig zum Essen. Der Nachtisch war eine Gemeinschaftsproduktion und auch hier nutzteMarkus Klumpp die Pause noch viel mehr über sein Weingut und die Weine zu erzählen. Und so endete der Abend bei Erdbeer-Rhabarber-Kompott mit Ofenschlupfer und einem Glas Scheurebe Auslese 2007. Yammi.
Aus unserer bescheidenen Warte, aber vor allem dank des Feedbacks unserer Gäste, fanden wir, dass das ein sehr, sehr, sehr gelungener Abend war. Und wir hoffen, dass im Herbst noch ganz Viele mit uns kochen und verkosten wollen....

Fotos: Weinlounge Hamburg

20. Mai 2008

DER WEIN MACHT DIE MUSIK

Wie eine schottische Studie kürzlich ergab, so berichtete die Süddeutsche Zeitung am 14.05.2008, schmecken unterschiedliche rote und weiße Rebsorten zu verschiedenen Musikrichtungen anders. So soll ein Cabernet Sauvignon gut bei Jimi Hendrix oder den Rolling Stones munden. Ein weisser Chardonnay allerdings findet mit Robbie Williams' Rock DJ den richtigen Geschmack am Gaumen.

Wein rinnt eben auch durch die Ohren nicht nur durch die Kehle...

17. April 2008

5 SORTEN GIN


MONTAG, 14. APRIL 2008

Der 2. und letzte Abend im Metropole Hotel endete in Sachen Gin versöhnlich. Das Essen im Veranda Restaurant war große Klasse.



Die hoteleigene "M-Bar" war mit 5 verschiedenen Gin-Sorten (Gilbey's, Gordon's, Beefeater 47%, Bombay Sapphire & Tanqueray), wie wir inzwischen schon festellen mussten, verhältnismäßig gut bestückt. Und natürlich blieb es beim "double" mit Tonic.

14. April 2008

SÜDAFRIKANISCHER BODEN








Um es kurz zu machen: die Landung war leicht verspätet, wir haben es zum Küchenschluss nicht mehr rechtzeitig ins Hotel geschafft und haben uns als Ersatz den ersten Gin Tonic auf südafrikanischem Boden gegönnt. Immerhin: wir steigerten uns auf Bombay Sapphire und das Schweppes Tonic Water war auch nicht so bitter, wie aus Deutschland gewohnt, so dass man fast von einem völlig neuen Geschmackserlebnis sprechen könnte. Vielleicht lag es aber auch am Hunger und der Müdigkeit, die zu Sinnestäuschungen geführt hat. Selbstverständlich wird das weiter von uns "beobachtet" und aufopferungsvoll getestet....

Serviert wurde uns der Gin Tonic (und gleich mit der Frage "A double?!" - welch' perfekter Service; natürlich 'double'!) übrigens im Metropole Hotel Cape Town - unserer ersten Station.

Foto: Weinlounge Hamburg

13. April 2008

NACH CAPE TOWN


Jaaaaaa, zu allererst entschuldigen wir uns. Wir machen eine Reise. Und natürlich reden wir von einer berufsweiterbildenden Maßnahme. Also eine Weingüterbesuchsreise. Nach Südafrika. Erste Station: Kapstadt. Leider hat der liebe Gott vor die Tour durch Kapstadt, Stellenbosch und seine Weingüter einen 11,5-Stunden-Flug ab Amsterdam mit KLM gesetzt.
Wie gemein aber auch. Mit einem ersten Gin Tonic, der tatsächlich erste Sicherheit an Bord versprach, ließ es sich aber gut angehen.... (in diesem Fall lässt man auch Gordons Gin gerne "über sich ergehen").
Diesem ersten "Sicherheitsgetränk" folgte natürlich zeitnah auch die erste "Weinprobe": das Abendessen. Um den Schaden möglichst gering zu halten, haben wir fair geteilt. Einer Weißwein, der andere Rotwein.
Wir belassen die Weinbewertung für TERRA ANDINA Cabernet Sauvignon|Merlot und TERRA ANDINA Sauvignon Blanc|Chardonnay mal bei "sauber gemacht" und (beide) gut gekühlt aus einem Plastikbecher genossen, als durchaus sehr trinkbar...

Die weitere Reise verlief ruhig und beinhaltete nur noch den Genuss von Diet Coke ohne weitere alkoholische Zusätze.


Fotos: Weinlounge Hamburg